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Berichte von Läufen

4000 Starter beim AOK Firmenlauf Potsdam

Der 11. AOK Firmenlauf Potsdam verzeichnet einen neuen Teilnehmerrekord und stärkt eine
äußerst gesunde Verbindung.

Vor dem Start des AOK Firmenlaufes Potsdam


Als am 14. Mai, pünktlich um 19 Uhr, Potsdams Finanz-Bürgermeister Burkard Exner und Daniela Teichert aus der Geschäftsleitung der AOK Nordost den Startschuss erteilen, setzen sich mehr als 4.000 „Firmenläufer“ aus knapp 300 Unternehmen, Behörden, Vereinen oder sonstigen Institutionen in Bewegung. Die Gründe zur Teilnahme am AOK Firmenlauf sind so vielfältig wie die Potsdamer Wirtschaft. Ob als Teambilding-Aktion oder zur Werbung in eigener Sache, eines verbindet alle Aktiven an diesem Tag. Und zwar das Bewusstsein für Gesundheit und Bewegung, beziehungsweise für den aktiven Ausgleich zur Arbeitswelt. Die Effekte liegen auf der Hand. Motivation und Leistungsbereitschaft steigen ebenso wie die Identifikation mit dem eigenen Unternehmen. Hinzu kommen positive gruppendynamische Prozesse die nachweislich das Arbeitsklima verbessern. Kurzum, eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

 

So auch für den Gesundheitspartner AOK: „Der Teilnehmerrekord beim diesjährigen AOK-Firmenlauf in Potsdam zeigt, dass immer mehr Unternehmen erkennen, wie wichtig es ist, in die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren. Denn sportliche Angestellte sind nachweislich fitter, leistungsfähiger und haben weniger mit Erkrankungen zu kämpfen.“, sagte Daniela Teichert, designierte Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost.
Beim AOK Firmenlauf geht es ganz bewusst nicht um sportliche Höchstleistungen. Teamgeist und Spaß am gemeinsamen (Lauf-)Erlebnis stehen im Vordergrund. Nicht umsonst lautet das alternative Firmenlauf-Motto: „Wer langsamer läuft, kann länger für seine Firma werben“.
Veranstalter Conrad Kebelmann (Die Sportmacher GmbH) ergänzend dazu: „Wir laufen bewusst keine typische Wettkampf-Distanz. Die Strecke ist 5,2 Kilometer lang und somit nicht Bestzeiten-tauglich. Wir appellieren immer daran, dass es um die Bewegung an sich und um das Erlebnis insgesamt geht. Der sportliche Teil ist im Prinzip nur der Aufhänger.“

 

Das Finale der Premiere

 

Der Intersport-Olympia-Lauf entwickelt sich zu einem beliebten Event im Potsdamer Laufsport. Bei der der dritten Auflage gab es ein Rekord-Teilnehmerfeld. Und eine neuartige Serie wurde beendet.

 

Bei der dritten Auflage des Intersport-Olympia-Laufs am Sonntagvormittag gab es eine Premiere. Zum ersten Mal wurden die beiden Sieger der  Serie „AOK läuft! Potsdam“ geehrt, die mit dem gestrigen Lauf ihren Abschluss fand. In die Wertung gingen die Platzierungen des rbb-Drittelmarathons vom April und des Schlösser-Halbmarathons vom Juni.

 

Und bei den Männern kam es beim finalen 10-Kilometer-Rennen des Intersport-Laufs auf dem Rundkurs durch Innenstadt und über die Freundschaftsinsel zum Kopf-an-Kopf-Duell zwischen Chris Heinecke und Björn Schwarz. Beide starten für den Potsdamer Laufclub, der Besserplatzierte des gestrigen Rennens sollte die Cupwertung gewinnen. Und das schaffte Heinecke (35:50 Minuten) deutlich mit 40 Sekunden Vorsprung vor seinem Rivalen. Für den Tagessieg reichte es allerdings nicht: Den holte sich Peter Könnicke von gotorun in 35:42 Minuten.

Dreiteilige Potsdamer Laufserie wird 2019 fortgesetzt

Als erste Gewinnerin der Potsdamer Serie konnte sich Josefine Apel (miX deluXe) feiern lassen. Am himeisten gefallen habe ihr der Schlösserlauf, denn dort sei die Strecke am schönsten. Im finalen Rennen am Sonntag schaffte sie es über die zehn Kilometer auf Platz drei (45:36) hinter Konstanze Braun (43:46) und Merle Wiegand (40:50) von jk Running.

Insgesamt waren es 125 Läufer, die an den drei Potsdamer Lauf-Highlights teilnahmen. Die Serie „AOK läuft! Potsdam“ wird es auch 2019 geben. „Das Projekt war erfolgreich“, lobte Michael Lotz, Marketingleiter im Bereich Sport der AOK Nordost. Zufrieden dürfte auch der Stadtsportbund sein, der den Intersport-Olympia-Lauf in diesem Jahr erstmalig organisiert und durchgeführt hat. Mit mehr als 600 Läufern für die fünf und zehn Kilometer mit Start und Ziel auf dem Bassinplatz wurde die Teilnehmerzahl gegenüber den beiden Vorjahren fast verdoppelt. Erfreulich, dass Athleten des Kanu Clubs Potsdam, die Fünfkämpfer des OSC oder die Regionalliga-Kicker des SV Babelsberg 03 zum laufenden Stelldichein der Potsdamer Sportfamilie kamen.


Großes Sportwochenende in Stahnsdorf/Kleinmachnow mit AOK Mittelmarkcup

 

Am letzten Wochenende kamen alle Sportinteressierten in der Region Kleinmachnow - Stahnsdorf – Teltow voll clab schülerauf ihre Kosten. Den Startschuss gab es am Freitagabend beim ClaB Sommerlauf, am Samstag folgte das Familiensportfest des RSV Eintracht in Stahnsdorf und am Sonntag der Abschluss beim Nordahl Grieg Gedenklauf in Kleinmachnow. Etwas weiter nördlich in Berlin warteten am Sonntag mit dem Berlinman Triathlon am Wannsee und dem istaf im Olympiastadion weitere Veranstaltungen. Da das Wetter mitspielte, war es ein tolles Sportwochenende. In diesem Jahr gab es beim ClaB Sommerlauf wegen Baustellen eine geänderte Streckenführung. Nach dem Start gab es eine enge Stelle, dann ging es auf den bekannten Kurs, aber diesmal nur am See entlang. Die LäuferInnen auf der längeren Strecke, die jetzt 8,1 km lang ist, umrundeten den Kleinmachnower See zweimal, während die Stater der kürzeren Strecke nach einer Runde zum ClaB abbiegen durften. Für die Kitakinder wurden die 800m auf dem Rasen beim ClaB gelaufen. Alle waren mit Freude bei der Sache und freuten sich über die Keramikmedaillen.

 

Auf der längeren Strecke waren vier Läufer nur durch wenige Sekunden getrennt. Sylvio Linde aus Teltow, konnte sich gegen Robert Günterberg aus Kleinmachnow, Robert Franke vom PLC und Marco Kreische aus Werder durchsetzen. Die Siegerin der Frauen hatte einen deutlichen Vorsprung, hier siegte Laura Schadow aus Luckenwalde vor der schnellsten Stahnsdorferin Anke Schülke und Heike Steigert aus Ruhlsdorf. Die schnellste Jugendliche war Yessica Bollin vom RSV Eintracht 1949. Die  besten erfahrenen Läufer über 50 waren Grit Lesniak (DLRG Potsdam) und der Potsdamer Triathlet Kai-Dieter Rudolph, der diesen Wettkampf als „Vorbelastung“ für den Berlinman in Berlin am Sonntag bestritt. Eine überzeugende  Leistung  zeigte  der Jugendliche Hendrik Feige vom SC Potsdam. Er siegte über 4,8 km in sehr starken 16:54 Minuten vor Roland Vos und Jakob Kümpel, es folgten die Schüler Marco Waniek vom RSV, Janis Ambos vom Z88 und Jacob von Förster aus Kleinmachnow. Eine sehr starke Leistung zeigte auch die neunjährige Finja König vom RSV, die nur knapp hinter der Jugendlichen Laura Benkenstein aus Güterfelde ins Ziel kam. Die weiteren Plätze belegten Philine von Radowitz, Paula Cierpinski und Edda Klawonn.

 

Beim Nordahl Grieg Gedenklauf des KLC waren wieder auf den Schülerstrecken mehr LäuferInnen am Start als auf den längeren Strecken. Das zeigt, dass in den Schulen – auch in Vorbereitung für den Minimarathon in Berlin – viel Wert auf das Laufen gelegt wird. Es verwundert da nicht, dass tolle Siegerzeiten gelaufen wurden. Maximilian Wollnik (OSC Potsdam U18) siegte in 12:45 vor Patrick Überschär (Stahl Hennigsdorf U16) und Mohamad Moradi (U14) aus Kleinmachnow, dem schnellsten Schüler. Die nächsten Plätze belegten Marco Waniek (RSV), Hassan Moradi und der Führende beim AOK Mittelmarkcup Philip Cierpinski aus Brandenburg. Bei den Mädchen siegte Hannah Schleicher vom RSV Eintracht (U16) in 15:20 vor Virginia Vandersee aus Potsdam, Emily Quast aus Rathenow und Melina Dehmel vom RSV (alle U14). Beim Bambinilauf über 800m dominierten die grünen Trikots des RSV. Es siegte Tjalf Baeger vor Vincnt Hess und Matteo Groß, sowie bei den Mädchen Alea Hartelt vor Hanna Sommerfeld und Hannah Rühlemann.

 

Auf der 7km langen Strecke siegten Leandra Lorenz und Hannah Stegenwallner (beide RSV Jugend), dann kam die schnellste Frau Heike Steigert. Mit geringem Abstand folgten Christine Walter (W60) und Ingrid Koal (W65) mit hervorragenden Zeiten als Altersklassensiegerinnen. Leandra Lorenz konnte lange mit den führenden Männern mithalten, auch dort setzten sich zwei Jugendliche durch : Lance Franke vom PLC und Mebrathon Merhawi vom OSC Potsdam vor Volker Grund (ESV Lok Potsdam), dessen Vereinskamerad Rolf Tenner als Sieger der M70 eine starke Leistung zeigte. Der Sieger über 10,5 km ist ein ehemaliger Gesamtsieger im AOK Mittelmarkcup: Markus Cyranek aus Potsdam. Hinter ihm gab es ein spannendes Sprintduell um die Läuferkrone als schnellster Kleinmachnower. Dieses entschied Robert Günterberg  vor Fabrizio Guidi (M50) für sich, Sekunden später folgte Ralph Peschel (Lok Potsdam). Siegerin bei den Frauen wurde Damaris Gericke (PLC) vor Nadin Spies (W50) aus Stahnsdorf und Steffi Wiesner aus Potsdam.

 

Nach diesen beiden Läufen gab es in der Gesamtwertung beim AOK Mittelmarkcup schon einige Entscheidungen. Die ersten beiden Plätze bei clab läufer den Schülern sind an Philip Cierpinski und Janis Ambos vergeben, dahinter folgen Helge Kolinko (Neukölln), Marco Waniek und Marvin Steigert (beide RSV). Tara Griebert aus Berlin wird ihren Titel bei den Schülerinnen vermutlich verteidigen, die nächsten Plätze belegen Loriann Heinze aus Borkheide und Samira Steigert vom RSV. Ihre Mutter Heike Steigert aus Ruhlsdorf hat sich durch zwei gute Läufe am Wochenende auf den vierten Platz bei den jungen Frauen verbessert. Die Führung hat dort Laura Schadow aus Luckenwalde vor Marei Höhle (Potsdam) und Damaris Gericke (PLC) übernommen. Bei den jung gebliebenen Läuferinnen konnte Grit Lesniak (DLRG Potsdam) die Führung vor Sivia Schierz (Jüterbog), Doris Golde (LOK Potsdam) und Annett Pagel (Brück) übernehmen. Silvia Schierz hat mit bisher vier Siegen beste Aussichten, den Gesamtsieg zu wiederholen. Kai-Dieter Rudolph (Triathlon Potsdam) führt bei den erfahrenen Läufern vor dem Vorjahressieger Frank Kelch, die Entscheidung fällt vermutlich erst beim letzten Lauf. Vier weitere Läufer haben mehr als 80 Punkte : Torsten Martens, Jörg Skrippek, Marek Frei und Carsten Hahn. Richtig spannend wird es bei den jungen Männern, wo fünf Läufer relativ eng beisammen liegen. Robert Günterberg führt vor Robert Franke, Marco Kreische, Sylvio Linde und Frank Morgner. Sylvio Linde hat vermutlich die besten Karten, wenn das Ergebnis in Kleinmachnow nur ein Ausrutscher war. Lance Franke vom PLC ist fast sicher erstmals der Sieger bei der männlichen Jugend, er hatte früher dreimal die Schülerwertung gewonnen. Hinter ihm folgen Franz Martens aus Kleinmachnow und Dominik Schitko aus Stahnsdorf. Bei der weiblichen Jugend hat jetzt durch gute Ergebnisse am Wochenende Maja Martens vom RSV die Führung übernommen, die besseren Chancen auf den Gesamtsieg haben aber Teresa Wahl aus Blankenfelde und Leandra Lorenz (RSV), die jeweils drei Siege erzielt haben.

 

Da der Nuthetal Crosslauf leider ausfällt, ist der nächste Cuplauf schon der Parforceheide Crosslauf am 7. Oktober mit der Siegerehrung der Schülerwertung beim AOK Mittelmarkcup. Die Anmeldung dazu ist auf www.sachselauf.de möglich. Der Abschluss der Laufserie mit der Siegerehrung für die älteren LäuferInnen findet beim Teltowkanal Halbmarathon statt, Wertungsstrecke sind die 7 km. Die Informationen dazu gibt es auf www.vgs-kiebitz.de . Es empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung, da die maximale Teilnehmerzahl dort oft schon vor dem Lauf erreicht wird. Wir wünschen allen gutes Training und denen, die in Berlin beim Marathon oder Minimarathon starten, viel Erfolg.


Die Zeiten vom 20. Mercedes-Benz Halbmarathon

 

Mehr als 1700 Teilnehmer starteten am vergangenen Sonntag beim 20. Mercedes-Benz Halbmarathon in Berlin, Reinickendorf. Den ersten Platz über die 21 Kilometer sicherte sich Filip Vercruysse vom SCB Berlin. Er erreichte das Ziel nach 1:09:52 Stunden und schaffte es somit nicht seine Zeit von 1:09:07 aus dem vorherigen Jahr zu überbieten, wo er den zweiten Platz belegte. Dieses Jahr kam Frank Merrbach (1:13:04) als Zweiter durchs Ziel gelaufen. Den dritten Platz belegte Vorjahresvierter Florian Jäger (1:16:37), der sich um vier Minuten verschlechterte. Bei den Frauen gewann Anne Barber vom LC-Ron Hill Berlin in 1:23:23 Stunden. Den zweiten und dritten Platz belegten Denise Van Elk (1:26:29) von der Turngemeinde Berlin und Malin Pfäffle (1:28:06) von den Laufpartnern. 

 

Auf der Zehn-Kilometer-Strecke belegte Marcel Lehmberger den ersten Platz nach 33:16 Minuten. Auf dem zweiten und dritten Platz landeten Dennis Heberer (33:50) von Kimbia Sports und Simon Bong (34:41) vom TSV Bayer 04 Leverkusen. 

 Erste Frau wurde die Berlinerin Daniela Nuscheler in 40:33 Minuten. Nach ihr folgten Christiane Niesch (42:22) vom SV Berliner Bären und Marie Emily Preston (43:04) vom SCC Berlin.


Der Lauf für Seelische Gesundheit trotzt Rekordhitze

 

Es zeigt sich der wahre Läufer daran, dass er morgens bei Regenwetter aufsteht und sich auch durch das andauernde Nass nicht vom Aufbruch zum Lauf abhalten lässt. Manchmal werden die Läufer dann belohnt, wenn sich zum Start die Sonne mit aufstellt. Dies war am vergangenen Samstag beim 15. Haveluferlauf so. Mehr als 400 Läufer fanden den Weg auf den Sportplatz des Potsdamer Eisenbahnvereins Lok und sorgten für eine Rekordbeteiligung, was sicher auch daran liegt, dass der Lauf Wertungsrennen im Bad Liebenwerda Brandenburgcup und im AOK Mittelmarkcup ist. Durch die verregnete Nacht blieben die Temperaturen so, wie es die meisten Läufer gerne haben. Damit waren auf der flachen Strecke alle Voraussetzungen für gute Zeiten gegeben.

 


Rekorde beim Haveluferlauf Potsdam 

 

Es zeigt sich der wahre Läufer daran, dass er morgens bei Regenwetter aufsteht und sich auch durch das andauernde Nass nicht vom Aufbruch zum Lauf abhalten lässt. Manchmal werden die Läufer dann belohnt, wenn sich zum Start die Sonne mit aufstellt. Dies war am vergangenen Samstag beim 15. Haveluferlauf so. Mehr als 400 Läufer fanden den Weg auf den Sportplatz des Potsdamer Eisenbahnvereins Lok und sorgten für eine Rekordbeteiligung, was sicher auch daran liegt, dass der Lauf Wertungsrennen im Bad Liebenwerda Brandenburgcup und im AOK Mittelmarkcup ist. Durch die verregnete Nacht blieben die Temperaturen so, wie es die meisten Läufer gerne haben. Damit waren auf der flachen Strecke alle Voraussetzungen für gute Zeiten gegeben.


Diese Chance ließen sich drei schnelle Triathleten aus dem nationalen Perspektivkader nicht entgehen und sorgten für neue Streckenrekorde an der Havel. Lars Pfeifer vom Verein Triathlon Potsdam siegte in 31:34 Minuten und unterbot den Streckenrekord aus dem Jahr 2016 ebenso wie Teamkollegin Laura Lindemann. Die Europameisterin 2017 auf der Triathlon-Sprintdistanz konnte als Siegerin in 36:00 Minuten den alten Streckenrekord um fast zwei Minuten unterbieten. Zweite wurde Triathletin Lena Meißner aus Neubrandenburg (36:59) vor Leandra Lorenz vom RSV Eintracht. Das hohe Niveau bei den Männern wurde dadurch unterstrichen, dass acht Sportler unter 35 Minuten blieben. Zweiter wurde Leonid Latsepov vom Laufteam der FU Berlin vor Lukas Preußer vom SC Neubrandenburg.


Auch im Minimarathon über 4,2 Kilometer bestimmten Triathleten aus Potsdam das Tempo. Die Jugendlichen Philip Wiewald in 13:12 Minuten und Giulio Ehses (13:24) liefen starke Zeiten. Ebenso Katharina Krüger (16:44). Beim 800-Meter-Lauf stellte der RSV Eintracht 1949 mehr als ein Drittel der Teilnehmer. Schnellste Mädchen waren Hanna Leitner, Joselyn Scherwa und Finja König (alle RSV). Schnellster Junge war Linus Thünemann aus Potsdam vor Marvin Steigert und Vincent Hess (beide RSV).

 

Nicht nur die schnellen Läufer, auch die vielen Freizeitsportler lobten die schöne Strecke an der Havel und die Organisation durch die vielen Helfer des ESV Lok Potsdam. Die Schlangen bei der Anmeldung waren nicht zu lang, es gab preiswerte Verpflegung nach dem Lauf und auch die Ehrung erfolgte zügig nach dem Zieleinlauf.


Die Helden vom Müggelturm 

Von einem „Lauf in den Frühling“ konnte wohl eher weniger die Rede sein, als es am 18. März 2018 rund um den Müggelturm ging. Durch das Strandbad „Wendenschloss“ in Köpenick wehte bei minus sechs Grad ein eisiger Ostwind. An warmen Sommertagen sicherlich ein idyllischer Ort zum Entspannen, wofür zumindest die auf den Müggelsee scheinende Sonne warb. 


Zum Entspannen waren die rund 750 Läufer am Sonntagmorgen ohnehin nicht gekommen. Besonders die 23 Teilnehmer des AOK-Heldenteams waren aufgeregt. Die Helden sind Menschen mit Behinderung, welche die AOK Nordost bei verschiedenen Läufen in Berlin und Brandenburg an den Start bringen will, um sie die Freude und Begeisterung am Sport spüren zu lassen. Und das funktioniert: Viele der Heldenläufer waren bereits im vergangenen Jahr beim Müggelturmlauf dabei und fieberten schon seit Wochen ihrer Wiederkehr entgegen.


Fünf Kilometer hatten sich die Helden-Läufer vorgenommen –die meisten kommen aus den Lichtenberger Behindertenwerkstätten. Als sie sich an der Startlinie versammelten, zeigte sich, dass nicht nur die Teilnehmer des Heldenteams mit einem Handicap liefen, sondern auch Läufer der Berliner Feuerwehr. Die Firefighters Berlin liefen in voller Brandbekämpfungsmontur mit 50 Kilogramm schweren Sauerstoffflaschen auf dem Rücken die fünf Kilometer –für einen guten Zweck: Für den Verein „Löwenkinder“ in Frankfurt (Oder), für den es im Sommer auch eine AOK-Heldenstaffel geben wird. 

 

„Eye of the Tiger“ klang es durch die Lautsprecher, als der Startschuss fiel und AOK-Heldenläufer Alex lossprintete, sodas auf den ersten 100 Metern der 5000-Meter-Weltrekord in Gefahr geriet.

 

Weiter hinten im Läuferfeld war die Freude am Laufen dem 44 Jahre alten Thomas Heger ins Gesicht gemalt. Der Berliner hat das Down Syndrom, war schon im vergangenen Jahr beim Müggelturmlauf dabei. Da er beim Laufen einen Begleiter braucht, hatte er den diesjährige Gewinner der Luckenwalder Crosslauf-Serie, Dennis Heberer vom Potsdamer Kimbia Sports e.V., an seiner Seite. Nicht schnell, aber fürsorglich war daher für den 21-Jährigen das Motto am Sonntag. Gemeinsam mit Micheal Klotzbier, Gesundheitsbotschafter für die AOK-Heldenstaffel, liefen Thomas Heger und Dennis Heberer über die Ziellinie.


Auch wenn so mancher der Heldenläufer nach rasantem Start zwischendurch eine Gehpause einlegen musste, ins Ziel geschafft haben es alle. Und dass beim Laufen alle gleich sind – ob mit Handicap oder ohne – zeigten die Gespräche im Zielbereich: Da lieferten sich alle Läufer eine detaillierte Berichterstattung und ihre Eindrücke:Wer wo wie auf der verwurzelten Strecke gestolpert war, wer wen wann überholt hatte, dass der eisige Wind im Wald zum Glück kaum zu spüren war. 


Stolz erzählte Heldenläufer Alex seiner Betreuerin Ricarda Koch, wie er beim Start ganz vorne mitgelaufen ist –bis er abgelenkt wurde: Eben noch leidenschaftlich bei seinen Schilderungen, stellte er plötzlich fest, dass die Veranstalter warme Kartoffelsuppe ausschenkten und hechtete unverzüglich los. Als er mit seiner dampfenden Suppenschale zurückkam, scherzte Michael Klotzbier, Alex sei nur deswegen so schnell gelaufen, damit er nicht für die Suppe anstehen müsse. Als sich jedoch innerhalb kurzer Zeit eine 50 Meter lange Schlange vor der großen Suppenterrine bildete, zeigte sich Michael Klotzbier besorgt: „Meint ihr, es gibt dann später noch genug“, fragte er in die Runde.Der 38- rliner leidenschaftlicher Läufer, Marathon-Finisher und Unterstützer der AOK-Heldenstaffel. 


Mustafa El Quartassy vom 1. VfL Fortuna Marzahn gewann wie im Vorjahr das 10-Kilometer-Rennen. Mit einer Zeit von 32:00 Minuten stellte der gebürtige Marokkaner einen neuen Streckenrekord auf. Als erste Frau kam zehn Minuten Später Anja Schwerin ins Ziel (42:43). 


Erster über die fünf Kilometer wurde Albert Mollen in flotten 15:49 Minuten. Er startet für den schwedischen Verein Sävedalens AIK. Unter den Frauen schaffte es Christina Dräger (20:25) vom TuS Neukölln auf den ersten Platz. Den Halbmarathon gewann nach 1:20:21 Stunden Norman Repkow von den Berliner Wasserratten das Ziel. Erste Frau wurde Christiane Neidiger (1:36:50) von den Laufpartnern. Ältester Teilnehmer war mit 85 Jahren Erhard Bader, der die fünf Kilometer in 37:15 Minuten lief.
 


 

 

 

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