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Dehnung & Faszien

Schön geschmeidig bleiben


Gesehen und gehört haben es sicher schon viele: Faszienrollen oder Fasziendehnung sind Begriffe, die seit einiger Zeit in Sportlerkreisen die Runde machen. Eine Modeerscheinung? Mitnichten! Dehnung und Massage gehören schon immer zum Spodehnungrt, um die Regeneration zu fördern und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Yoga als altindische Bewegungs- und Lebenslehre beruht auf tausend Jahre alten Erfahrungen und Lehren. Die noch junge Faszienforschung erklärt nunmehr wissenschaftlich, was beim Yoga passiert und spürbar ist. 


Das Fasziengewebe ist wie Gurtsystem, das Organe, Muskeln, Gefäße, Bänder, Sehnen, Knochen umschließt, verbindet und zusammenhält. Um  das optimal tun zu können, braucht es Pflege. Und die kommt meist zu kurz, hingegen sind die Einflüsse auf das Fasziengewebe alltäglich und vielfältig: Bewegungsmangel, Fehl-und Schonhaltungen, Sport, Verletzungen. Sind Faszien verkürzt bzw. das Fasziengewebe verklebt, führt das zu Verspannungen, Schmerzen, Einschränkungen der Beweglichkeit – und somit auch zur Reduzierung der optimalen sportlichen Leistungsfähigkeit. 


Das Gute: Faszien lassen sich trainieren und manipulieren – durch Dehnung oder mechanischen Druck auf einer Faszienrolle. Fasziendehnung ist dabei kein langes statisches Halten, sondern langsames, fließendes Bewegen: Eine Position wird für ein paar Atemzüge gehalten und dann wieder verlassen oder variiert. Bei regelmäßiger Praxis machen sich die positiven Effekte schnell bemerkbar: Schmerzen lassen nach, Körperhaltung und -Wahrnehmung sowie Beweglichkeit verbessern sich. Ratsam ist, für den Einstieg ins Faszientraining einen Kurs mit gut ausgebildeten Trainern und Spezialisten zu besuchen. 
 

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