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Laufen während der Schwangerschaft

Viele werdende Mütter sind oftmals unsicher, ob joggen während der Schwangerschaft der richtige Sport ist. Es stellt sich die Frage, inwiefern Erschütterungen und Kreislaufbelastung dem ungeborenen Kischwangernd schaden könnten.

Allgemein gilt sportliche Betätigung, während der Schwangerschaft als gesund, da die ​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Mutter somit Rückenprobleme, Wassereinlagen oder Schwangerschaftsdiabetes vorbeugen kann. Der Nachwuchs traini​​​​​​​ert ​​​​​​​währenddessen im Bauch mit, denn das Herz des Babys schlägt umso langsamer und variabler, desto mehr sich die Mutter bewegt. Wenn es sich um eine Risikoschwangerschaft handelt oder du dich unsicher fühlst, spreche in jedem Fall darüber mit deinem Frauenarzt, bevor du dich sportlich betätigen willst.

In der Frühschwangerschaft ist das Joggen meistens problemlos möglich, da der Bauchumfang noch sehr gering ist. Natürlich kann der Schwangerschaftsverlauf aber auch sehr individuell erfolgen und du bist vielleicht gar nicht in der Lage in den ersten Monaten der Schwangerschaft die nötige Energie aufzubringen. Dann ist es wichtig, sich nicht zum Joggen zu zwingen. Auch gilt es zu beachten möglichst langsam anzufangen und gemächlich das Tempo zu steigern.

Im Verlauf der Spätschwangerschaft legst du bekanntlich an Gewicht zu, wodurch während des Laufens auch die Belastung auf Bänder, Sehnen und Gelenke gesteigert wird. Die Bewegungen werden mühsamer und das Atmen schwieriger. Hier macht es Sinn auf sanftere Sportarten wie Walking, Yoga oder Schwimmen umzusteigen.

Das Tempo sollte immer so gewählt sein, dass es nicht anstrengend wird zu atmen und ein Pläuschchen während des Joggens nach wie vor möglich ist. Die Laufdauer kannst du variieren je nachdem wie viel Erfahrung du hast. Im Allgemeinen sollten 30 bis 45 Minuten genügen, um sich fit zu halten. Andernfalls ist zu empfehlen kleinere Gehpausen zwischendurch einzulegen.

Nach der Entbindung, sollte unbedingt sehr langsam ins Training wieder eingestiegen werden, da der Körper zunächst noch sehr mitgenommen sein wird. Um mögliche Verletzungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, sechs bis acht Wochen zu warten und dem Körper noch etwas Zeit zu geben. Danach kannst du dich langsam wieder rantasten. Versuche zuerst einige Zeit deine Muskulatur wieder zu kräftigen und danach mit einer Mischung aus Laufen und Gehen wieder einzusteigen. Höre auf deinen Körper und bespreche dich auch hier im besten Fall wieder mit deinem Frauenarzt.

 

 

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