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Erkältung

Auch erkältet? Wichtige Tipps für schnelle Genesung

gerade in der kalten Jahreszeit und im Übergang zum Frühling sind Erkältungen, grippale Infekte oder gar eine Grippe unliebsame Begleiterscheinungen. Und dann? Weiter trainieren oder besser eine Pause einlegen, um dem Körper genügt Erholung zu geben und den Herzmuskel zu schonen?


Wenn dein Körper gegen Viren und Bakterien kämpft, arbeitet dein Immunsystem auf Hochtouren. Ein zusätzliches Training würde den Organismus dann überfordern. Du riskierst neben einer längeren Krankheitsdauer auch langfristige Schäden.

Zu diesen langfristigen Schäden zählt beispielsweise eine Herzmuskelentzündung. Bei einer Herzmuskelentzündung, in der Fachsprache Myokarditis genannt, treten neben „normalen“ Grippesymptomen wie Abgeschlagenheit, rascher Ermüdung, Gliederschmerzen oder Appetitlosigkeit, auch Brustschmerzen, Atemnot oder Herzrhythmusstörungen auf. Jedoch sind die Symptome einer Herzmuskelentzündung oft sehr unspezifisch. Die Myokarditis wird daher vielmals zu spät oder gar nicht erkannt. Dabei kann sie im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen!Der Herzmuskel wird geschwächt und kann im schlimmsten Fall sogar komplett versagen. Auch kann durch eine unbehandelte und/oder nicht richtig ausgeheilte Myokarditis die Pumpleistung des Herzens lebenslang vermindert sein, wodurch es zu Beeinträchtigungen kommt. Für Ausdauersportler hat das katastrophale Folgen. Daher sollte man sich bei der Diagnose Herzmuskelentzündung klar sein, dass langfristig gesehen das zukünftige Leben mehr wert ist, als ein Training ohne Unterbrechung. Und der Preis, der für einen sportlichen Erfolg gezahlt wird, wäre viel zu hoch.

 

Die Entzündung des Herzens kann durch verschiedene Erreger ausgelöst werden, häufig sind es jedoch Viren. Treibt man während einer Erkältung oder eines grippalen Infekts Sport, so kann sich diese „auf das Herz legen“. Die Entzündung kann dabei neben Muskelzellen auch das Bindegewebe und die Gefäße erfassen. Wird eine Herzmuskelentzündung diagnostiziert, dann muss man sich schonen. Mindestens sechs Monate Ruhe müssen sich die Erkrankten gönnen. In dieser Zeit sollten körperliche Belastungen komplett vermieden werden. Kein Sport und körperliche schwere Arbeit, aber auch sonst sollten die Aktivitäten sich auf ein Mindestmaß belaufen. Fahrstuhl statt Treppe, Auto statt Fahrrad, … Wichtig ist in dieser Zeit auch eine gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf. Alkohol sollte komplett vermieden werden, da der Abbau im Körper auch das Herz belastet. Erst nach dieser langen Schonungszeit und dem grünen Licht der Ärzte darf man langsam wieder mit dem Training anfangen.

 

Ganz grundsätzlich gibt es auch für den Wiedereinstieg nach einer Erkältung einiges zu beachten: Zunächst solltest du wenigstens drei Tage symptomfrei sein und dich richtig fit fühlen, bevor du wieder ins Training einsteigst. Das erste Training nach der Erkrankung sollte sehr sehr locker sein. Die Intensität und Umfang müssen gering gewählt werden. Nach dem ersten Trainingstag ist es empfehlenswert, einen Tag zu pausieren, um zu schauen, wie der Körper auf die Belastung reagiert. Auch für die folgenden Einheiten sollten höhere Intensitäten noch vermieden werden. Wird zu schnell wieder intensiv trainiert, riskiert man einen Rückfall. Um alle Zweifel auszuräumen, ist ein Gesundheitscheck ratsam, bei dem du das endgültige Okay von einem Arzt erhältst.

 

 

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