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Allergien

Pollen am Start: Laufen mit Heuschnupfen

 

Wenn die Natur wieder aufblüht, beginnt für den Läufer normalerweise die schönste Trainingszeit. Wer jedoch unter einer Allergie leidet, für den startet auch eine Leidenszeit – die Nase will plötzlich immer mitlaufen, eine Niesattacke jagt die Nächste und die Augen brennen, der Kopf schmerzt, die Atmung fällt schwer. Mit einer Pollenallergie kann eine Trainingseinheit schnell zum schnaufenden Verhängnis werden. Im schlimmsten Fall kann sich eine Pollenallergie zu einem Asthma entwickeln. Durch die geschwollenen Nasenschleimhäute wird auf die pollenMundatmung ausgewichen und die Blütenpollen landen ungefiltert in der Lunge. Die Gefahr einer Asthmaerkrankung besteht.

 

Die gute Nachricht ist: Ein Verzicht auf das Training ist nicht notwendig. Im Gegenteil, sportliche Betätigung und gerade Ausdauersport stärken und stabilisieren das Immunsystem und die Psyche. Das wirkt sich positiv auf den Allergieverlauf und die -ausprägung aus. Auf Tempo- und Sprinttraining sollte Pollen-Hochzeit verzichtet werden, da dies aufgrund der intensiven Atmung zusätzlich Atemwege und Lunge reizt. Eine Konsultation mit einem Arzt und eine Desensibilisierung, um mit entsprechenden Medikamenten eine Allergie zu lindern, ist auf jeden Fall ratsam. Zudem sollten Allergiker in der Pollenflugzeit einiges beachten, wenn sie auf Medikamente, Nasen- oder Asthmaspray verzichten wollen.

 

Vermehrt steigt das Pollenvorkommen um acht Uhr früh an und lässt ab acht Uhr abends ab. Daher empfiehlt es sich in den frühen Morgenstunden oder am Abend zu laufen. Auch kurz nach einem Regen bietet sich ein Training an, denn dann ist die Luft „gewaschen“. Während des Regens ist indes keine gute Idee, weil sich die Pollen in den Niederschlag mischen und deren Konzentration steigt.

 

Vor allem im Frühjahr ist es ratsam, den Wald zu meiden und auf freien Felden zu laufen, da zu dieser Zeit besonders Bäume viele Pollen produzieren. Anfang Sommer wird der Wald wieder zum Laufterrain, denn auf freien Flächen treten dann vermehrt Gräserpollen auf. Einen guten Schutz vor Pollen bieten - Nadelwälder. Sportbrillen schützen die Augen vor zu starken Reizungen und Kopfbedeckungen helfen, dass weniger Pollen in den Haaren hängen bleiben. Getragene Kleidung sollte möglichst schnell gewaschen oder wenigstens gut ausgeschüttelt werden. Die Wäsche sollte dann nicht draußen zum Trocknen aufgehängt werden. Beim Duschen müssen außerdem die Haare besonders gründlich gewaschen werden. Auch eine angepasste, ausgewogene Ernährung kann sich sehr positiv auswirken. Nicht nur Umwelteinflüsse sind für die Entstehung von Allergien verantwortlich, sondern auch eine gestörte Darmflora oder gereizte Darmschleimhaut.

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