Link verschicken   Drucken
 

Tipps für Laufanfänger

1. Nicht zu schnell laufen!

 

Jeder Laufeinsteiger steht zu Anfang erst einmal vor der Aufgabe, sein eigenes Tempo zu finden. Manch einer ist vielleicht etwas übermotiviert und fährt dann nach halber Strecke wieder mit dem Bus nach Hause und knetet sich die Beine. Lerne deinen Körper kennen! Fang ganz locker an und suche dir eine moderate Streckenlänge, von der du weißt, dass du sie dich nicht allzu hart fordern wird. Inwiefern du fortlaufend dein Tempo und die Intensität steigern möchtest, tarierst du möglichst geduldig aus. Stell dir vor, du übernimmst dich am Anfang, hast dich von Kilometer zu Kilometer gequält und danach den Muskelkater deines Lebens. Vielleicht kommt dir der Gedanke, dass ganze war vielleicht doch nur eine Schnapsidee. Nein, aller Anfang ist schwer, aber du musst ihn dir nicht noch schwer machen als er ist. Wir machen in erster Linie Sport, weil wir uns gut fühlen und Spaß an der Bewegung haben wollen. Hartes Training, in dem du deine Grenzen auslotest und die Zähne zusammenbeißt, macht erst dann Sinn, wenn du dir eine gewisse Grundlage geschaffen, also physische und auch mentale Ausdauer angeeignet hast. Wenn das gegeben ist, dann wird dir auch die Anstrengung und die körperliche Belastung mehr Spaß machen. Denn dann spürst du zunehmend, dass du zu mehr in der Lage bist, als du dir aktuell vorstellen kannst.

 

2. Setze dir realistische Ziele

 

Ähnlich wie bei dem Tempo ist es auch mit den Zielen, die du dir setzt. Welche zu haben ist selbstverständlich nicht verkehrt, sogar wichtig. Sie geben dir Kraft und Motivation dran zu bleiben und können für mehr Struktur in deinem Trainingsalltag sorgen. Wer seine Ziele erreicht, geht im Nachhinein durch das Erfolgserlebnis gestärkt hervor. Doch wenn die Ziele zu hochgesteckt sind und am entscheidenden Tag nicht erreicht werden, passiert meist das genaue Gegenteil. Dabei war deine Leistung vielleicht verhältnismäßig nicht einmal schlecht, doch das viel zu hoch und du deswegen viel zu weit darunter. Vielleicht lässt du dich grade zu Anfang dadurch entmutigen und gibst der Enttäuschung nach. Wichtig ist also, sei bei deiner Zielsetzung realistisch. Wie viel Zeit kannst du für dein Training aufbringen, wie fit bist du körperlich momentan, gibt es mögliche Probleme, die auftreten können, besitzt du die ausreichende Motivation? Diese Fragen sind wichtig, wenn du dich damit beschäftigst. Und nebenher Rückschläge oder Enttäuschungen gehören dazu. Mit diesen sportlich umzugehen ist auch eine wichtige Erfahrung, also versuch dich mit ihnen auf neutraler Ebene auseinanderzusetzen und nicht den Wind aus den Segeln nehmen zu lassen. Nächste Mal wirst du es besser machen, denn wie schon bereits erwähnt, du musst dich selbst und deinen Körper erst einmal im Rahmen des Laufsports kennen lernen. Achte also auf seine Signale und deine Gesundheit!

 

3. Gehe regelmäßig laufen

 

Damit du deine Ziele auch erreichst und du in deinem Training Fortschritte machen kannst, ist natürlich auch Regelmäßigkeit ein maßgeblicher Faktor. Dabei kann dir ein Trainingsplan sehr helfen und zusätzliche Motivation schaffen, denn du realisierst bewusster deine kleinen Erfolge und somit insgesamt deinen Progress. Wie schnell war ich diese Woche? Wie viele Kilometer laufe ich mittlerweile problemlos? Den stetigen Erfolg schafft die die Kontinuität, das heißt zwei bis drei Mal pro Woche Training ist sinnvoll. Training bedeutet nicht, dass die Umfänge stets gesteigert werden müssen. Manchmal ist weniger mehr und steigert die Motivation.

 

4. Scher dich nicht darum was andere denken!

 

Manche Laufanfänger haben Scheu draußen joggen gehen, weil sie denken unsportlich dabei auszusehen oder zu langsam. Doch warum sollte die Meinung fremder Personen, an denen du mal eben kurz vorbeiläufst, dich daran hindern etwas zu tun, das du möchtest und das gut für dich ist? Welche Rolle spielt es denn genau was er oder sie sich in dem Moment denkt? Läufst du für dich oder für sie. Darüber hinaus kommt dieser Gedanke meist von dir selbst und nicht von anderen. Du siehst dich vor deinem inneren Auge laufen, anstatt im Moment zu sein. Denn darum geht es schließlich. Investier deine Energie lieber in die Frage, wie du deine Lauftechnik verbessern könntest und nicht was andere Leute vermeintlich denken könnten.

 

6. Laufe nicht mit vollem Magen!

 

Laufe möglichst nicht mit vollem Magen. Ein kleiner Snack, vor allem ein Powerriegel oder die gute alte Banane verschaffen die einen kleinen Energieschub, doch auf schweres und fettiges Essen solltest du unmittelbar vor dem Laufen verzichten. Ein bis zwei Stunden, je nach Größe der Portion wären vor dem Training angebracht. Anders hingegen verhält es sich mit dem Trinken. Da du, grade an heißen Tagen, während des Laufens besonders viel schwitzt ist es wichtig deinen Wasserhaushalt stetig wieder aufzufüllen. Bei längeren Strecken, ist ein kleiner Trinkgürtel von Vorteil. Ein weiterer Tipp, den wir für dich haben ist dein Wasser mit Elektrolyten zu versetzen. Dafür kannst du verschiedene Nahrungsergänzungsmittel verwenden oder eine Priese Meersalz beizufügen.

 

7. Finde deinen passenden Laufschuh!

 

Irgendwann kommt der Punkt, an dem es für dich Sinn ergibt, einen für dich passenden Laufschuh zu finden. Und damit ist nicht nur die Größe gemeint, sondern eine ganze Reihe an wichtigen Faktoren. Das falsche Schuhwerk belastet Knochen und Gelenke. Ein Sportfachberater oder erfahrener Läufer ist hier der richtige Ansprechpartner. Nur er bedenkt alles, was wichtig ist und fragt dich wie viel du läufst, auf welchen Untergründen du unterwegs bist, bezieht dein Körpergewicht ein und achtet darauf, dass du deine Schuhe nicht zu klein kaufst. Denn deine Füße dehnen sich während des Lauftrainings aus. Zu kleine Schuhe führen zu Blasen und sind generell ein Hemmnis beim unbeschwerten Lauftraining. Kaufe deine Schuhe nachmittags! Dann haben deine Füße den vollen Umfang erreicht.

 

 

Cyberfitness

 

 

 

Live-Chat

 

Chatten mit Jan Fitschen

Laufkalender