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Bücher, Filme und Serien

In der Quarantäne muss der Laufsport nicht zwingend zum stillstand kommen. Damit ist natürlich nicht gemeint sich ein Laufband zu bestellen, draußen joggen ist schließlich nach wie vor erlaubt. Doch für die Zeit zuhause haben wir euch ein paar sportliche Buch-, Serien- und Filmtipps zusammengestellt, damit der Läufer in euch nicht einrostet.

 

 

 

 

Buchempfehlungen:

Dieter Baumann - Lebenslauf

Der Olympiasieger beschreibt seinen Absturz vom gefeierten Laufhelden zum Ausgestoßenen, der seinen Sport verraten haben soll. In Deutschland ist er vom Dopingverdacht freigesprochen, laufen darf er dennoch nicht. Baumann schildert eine Phase seines Lebens, die von Krisen, Depressionen, Hoffnungen und einer unglaublichen Willenskraft geprägt ist. Er zeigt, was es heißt, immer wieder aufzustehen, auch wenn es keine Hoffnung auf ein Leben danach zu geben scheint. Die Kraft dazu schöpft er aus dem Laufen.

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Haruki Murakami - Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede

Der japanische Kultautor Haruki Murakami ist vor allem für seine wunderbaren melancholisch-verträumten Romane bekannt. Doch wer wusste, dass der gute Mann bereits mehrere Marathons, Ultraläufe und Triathlons gemeistert hat? Kaum jemand. Und so geht sein Werk „Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“ leider oft unter. Denn hier bedient sich Murakami einer eher nüchternen Sicht auf seine Laufkarriere und -erfahrungen. Im Wesentlichen ist es eine Sammlung von Tagebucheinträgen, die der Japaner über Jahre sammelte und in diesem Buch zusammenfasst. Ein spannendes Auf und Ab, mit vielen Bedenken, aber auch Passagen, die nur so voller Ehrgeiz strotzen.

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Michael W. Austin und Peter Reichenbach - Die Philosophie des Laufens

 

Mehr Weite, mehr Horizont, mehr Ich. In “Die Philosophie des Laufens” wird der Volkssport Nr. 1 aus mehreren Blickwinkeln beleuchtet. So suchen Sportjournalisten die Story, Autoren die Helden und Sportler die Herausforderung. Und allen wird eines geboten: der Grund mit dem Laufen zu beginnen. Also, auf geht’s!

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Achim Achilles - Achilles’ Laufberater

 

Seine Kolumnen liest ganz Deutschland, seine Bücher kennen viele. Achim Achilles arbeitet hauptberuflich für den Spiegel und nebenbei schreibt er Bücher über seine Leidenschaft, das Laufen. Mit diesem Buch ist man wirklich gut beraten, die vielen Tipps helfen wirklich und lassen einen gleichzeitig ein wenig schmunzeln. Ganz ehrlich, was braucht man mehr?

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Mihaly Csikszentmihalyi - Laufen im Flow

 

Wie schön es doch ist, wenn man einen dieser Tage erwischt, einen dieser Tage, an denen einfach alles von ganz alleine läuft. So ein Lauf im Flow – den bräuchte es am besten immer! Wie das klappen kann zeigen Mihaly Csikszentmihalyi und seine Co-Autoren auf. Sicher ist, dass nicht jeder Lauf im Flow sein wird, aber wenn es der eine oder andere mehr wird, lohnt sich das Buch doch schon.

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Michael Draksal - Mentale Marathon-Vorbereitung

 

Endlich mal jemand, der eine ganz wichtige Sache beim Laufen in den richtigen Blickwinkel rückt: Ohne den Kopf ist noch niemand ins Ziel gekommen! Und auch diesen kann und muss man trainieren. Das ist die halbe Miete – er liefert Motivation, hat unterwegs Zeit und Technik im Blick. Michael Draksal schreibt mentale Laufvorbereitung für jedermann.

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William Pullen - Run for your Life

 

In dem Sachbuch Run for your Life von William Pullen kombiniert der Psychotherapeut gekonnt Achtsamkeit mit Laufen und stellt in dem Buch die Methode des Dynamischen Laufens vor. Diese kann uns helfen mit Hilfe der Bewegung wieder mehr Bewusstheit in unsere Chaos im Kopf zu bringen, Stress abzubauen und Ängsten zu begegnen. Pullen gibt dafür in seinem Buch Anleitungen und Hilfestellungen für ganz unterschiedliche Lebenssituationen.

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Torsten Pretzsch - Endlich mehr Sport

 

Das Geheimnis der Dranbleiber – das verrät Autor Torsten Pretzsch. Denn es ist manchmal einfacher, eine Ausrede zu finden als wirklich loszulaufen. Und wie man rauskommt aus diesem Strudel des Aufschiebens, erfahrt Ihr in diesem Buch. Tipps und Kniffe, den inneren Schweinehund auszutricksen, die braucht es und die findet Ihr hier.

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Christopher McDougall - Born to Run

 

Er war ein begeisterter Hobbyläufer, aber irgendetwas lief schief: Nach unzähligen Verletzungen, Kortisonspritzen und immer neuen Hightech-Sportschuhen stand Christopher McDougall kurz davor, die Diagnose der Mediziner ein für alle Mal hinzunehmen: »Sie sind einfach nicht zum Laufen gemacht.« Doch dann begab er sich auf eine abenteuerliche Reise zu den sagenumwobenen Tarahumara, den besten Läufern der Welt, um ihr Geheimnis zu lüften. Seine Erkenntnis: In Wahrheit sind wir alle zum Laufen geboren.

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Dan Lieberman - The Story of the Human Body

Der Harvard-Professor Dan Lieberman erzählt in diesem Buch in gewisser Weise eine (unsere!) Evolutionsgeschichte und skizziert die Reise, die unser menschlicher Körper im Laufe der Zeit durchlaufen hat. Das ist für uns Läufer interessant, weil es auch darum geht, was etwa anatomisch den aufrechten Gang auszeichnet oder welche Ernährungsgewohnheiten eigentlich in unserer Natur liegen und uns gut mit Energie versorgen. Toll, um mal einen Blick über den alltäglichen Tellerrand des modernen (Stadt-)Menschen zu werfen.

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Georg Neumann und Kuno Hottenrott - Das grosse Buch vom Laufen

 

In diesem Standardwerk haben die Autoren umfassend die aktuellen Wissensstände zum Laufen zusammengeführt. Auf der Basis der neuesten Forschungsergebnisse erhält der Leser eine Fülle von konkreten Hilfestellungen und Informationen für das Lauftraining. Es gibt keinen Aspekt des Laufens, der hier nicht berücksichtigt würde - angefangen bei der Geschichte des Laufens über die richtige Lauftechnik, Trainingsperiodisierung, Verletzungsvorbeugung, Belastungssteuerung, Regeneration bis zur Laufausrüstung und noch vieles mehr.
Für alle Fragen zu sämtlichen Aspekten des Laufens - Das große Buch vom Laufen gibt die Antwort.

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Isabel Bogdan - Laufen

 

Eine Frau läuft. Schnell wird klar, dass es nicht nur um ein gesünderes oder gar leichteres Leben geht. Durch ihre Augen und ihre mäandernden Gedanken erfährt der Leser nach und nach, warum das Laufen ein existenzielles Bedürfnis für sie ist. Wie wird man mit einem Verlust fertig? Welche Rolle spielen Freunde und Familie? Welche Rolle spielt die Zeit? Und der Beruf? Schritt für Schritt erobert sich die Erzählerin die Souveränität über ihr Leben zurück.

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Filmempfehlungen:

Free to Run (2016)

 

Laufen, heute ein Sport für Millionen. Quasi überall und ganzjährig begegnet man Läufern, ohne sich zu wundern. Dieser Dokumentarfilm widmet sich der Entwicklung des Laufens vom Exotentum für Einzelne zum Breitensport für die Massen. Mit Hilfe von Zeitzeugen wird rekonstruiert, wie Läuferpersönlichkeiten und Frauenrechtsaktivistinnen den Weg ebneten, um einen Sport zu etablieren, der heute jedem zuganglich ist.

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The Athlete (2009)

 

Abebe Bikila war der erste Afrikaner, der jemals eine Gold-Medaille bei den Olympischen Spielen gewonnen hat. Als er im Jahr 1960 barfüßig den Marathon gewann, staunte die ganze Welt über Bikila. Seit einem Autounfall ist er von der Taille abwärts gelähmt. Trotz des tragischen Endes der Marathon-Karriere gibt Abebe Bikila nicht auf.

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Sein letztes Rennen (2013)

 

Paul Averhoff, glaubwürdig gespielt von Dieter Hallervorden, hatte 1956 olympisches Gold erlaufen. Nun, im Alter, muss er mit seiner Frau ins Altersheim und ist plötzlich umgeben von Menschen, denen es – aus seiner Sicht – an Lebensfreude mangelt. Das soll es für Paul gewesen sein? Nein! Also beschließt Paul, wieder zu trainieren und noch einen letzten Marathon zu laufen.

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Der Marathon-Mann (1976)

 

Das Leben des Studenten Thomas "Babe" Levy wird durch seinen Bruder, der für eine Geheimorganisation der Regierung arbeitet, auf den Kopf gestellt. Babe, dessen Herausforderungen bisher das Marathontraining und seine Doktorarbeit waren, muss in einer Nacht nicht nur den Tod seines Bruders mit ansehen, sondern wird daraufhin entführt und findet sich vor dem untergetauchten KZ-Zahnarzt Szell und seinen Folterinstrumenten wieder. Zunächst völlig ahnungslos, in was er hineingeraten ist, muss Babe nun mit allen Mitteln ums Überleben kämpfen.

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Die Stunde des Siegers (1981)

 

Bei den Olympischen Sommerspielen in Paris 1924 treffen zwei passionierte Läufer aufeinander: Harold Abrahams, ein englischer Jude, der mit einem Sieg die Vorurteile und den Antisemitismus überwinden will, und Eric Liddell, ein schottischer Christ, der zum Ruhm Gottes läuft. Ein Film über eine Zeit, in dem Leichtathleten noch Ideale hatten und sportlicher Enthusiasmus etwas Ritterlichkeit war.

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Steve Prefontaine - Der Langstreckenläufer (1997)

 

Inspirierend und unterhaltsam ist dieser von Kritikern umjubelte Film, der die wahre Geschichte eines Mannes und seiner Jagd auf das olympische Gold erzählt. Mit übermäßigem Selbstvertrauen, Charisma und viel Durchhaltevermögen sucht Steve Prefontaine seine Grenzen auf und wird entgegen der Regeln einer der größten Langstreckenläufer aller Zeiten. Obwohl sein Weg zum Sieg von Verletzungen, Kontroverse und Tragödien geprägt wird, erobert dieser übermütige Läufer die Herzen der Welt mit seiner unerbittlichen Durchsetzungskraft. „Steve Prefontaine -- der Langstreckenläufer" bietet ausgezeichnete Darstellern und einer fesselnde Geschichte -- ein wirklich unwiderstehlicher Film, den man einfach gesehen haben muss.

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Ausdauer (1999)

 

Ausdauer ist ein Doku-biographischer Film über die Marathonlegende Haile Gebrselassi. Seine Geschichte ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie der Laufsport das Leben eines Menschen verändern kann. Die in dem Film gezeigten Aufnahmen geben das Training und Rennen von Haile wieder so wie Ofennbarungen seinerseits. Auch werden die Geschichten seiner Freunde und Trainer erzählt.

 

 

 

 

 

 

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Die Einsamkeit des Langstreckenläufers (1962)

 

Colin muss nach einem Einbruch eine Haftstrafe in dem Jugend-Erziehungsgefängnis Rugstone Tower verbüßen. Der rebellische Junge ist ein außergewöhnlich guter Läufer. Bei einer internen Sportstunde ist er schneller als der beste Mann der Anstalt. Das beeindruckt den Direktor, der Colin trotz seiner ablehnenden Haltung für einen Wettkampf gegen ein anderes Gefängnis einplant. Während des Trainings beginnt in Colin ein Reifeprozess: Er baut Selbstvertrauen auf, doch sein Widerstand ist nicht gebrochen.

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