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Berichte von Läufen

Hier berichten wir euch von den Ergebnissen und Abläufen vergangener Laufveranstaltungen.

Daschuh wir allerdings nur zu begrenzt vielen Events fahren können, um Impressionen für euch einzufangen, brauchen wir eure Hilfe. Wenn ihr bei populären Wettkämpfen oder auch Spaßläufen in Berlin, Brandenburg oder MV mit dabei seit, Lust habt uns zu unterstützen und einen kleinen Text zu schreiben, fühlt euch dazu herzlich eingeladen! Wir nehmen eure Berichte in die Rubrik mit auf und posten diese auf Facebook und Instagram. Ihr könnt euch dabei orientieren an den vorangegangenen Berichten im Archiv aber selbstverständlich auch euren eigenen Stil miteinfließen lassen. Wichtig ist, dass ihr den lesern, die nicht mit dabei waren, das Event möglichst lebhaft beschreibt und mit den nötigen Informationen versorgt. Wir freuen uns über jeden der seine Erlebnisse mit der Community teilen möchte. Falls ihr Interesse habt, schreibt uns an

 

 

28. Caputher Seelauf - Führungswechsel auf den letzten Metern

Lokalmatador Tom Thurley hat den Heimsieg beim 28. Caputher Seelauf noch aus der Hand gegchangeeben. Der Potsdamer Triathlet Giulio Ehses überraschte ihn mit einem rasenten Endspurt. Die Beteiligung an dem Lauf war wieder groß - vor allem viele Kinder machten mit.

 Caputh - Tom Thurley wähnte sich auf der Siegerstraße. Der Lokalmatador aus Caputh näherte sich am Sonntag beim Seelauf in seinem Heimatort dem Ziel im Glauben, Erster zu werden. Schon oft in den vergangenen Jahren hatte er gewonnen. Aber dieses Mal wurde dann doch nichts daraus. Unmittelbar vor dem Ende der Fünf-Kilometer-Runde zog der Potsdamer Triathlet Giulio Ehses, der für den Post-Sportverein Trier startete, noch mit einem rasanten Endspurt an Thurley vorbei und warf sich nach der Zielüberquerung völlig erschöpft auf den Asphaltboden. Für beide ging eine Zeit von 15:18 Minuten in die Wertung ein – mit kleinem optischem Vorsprung wurde Ehses zum Sieger erklärt.

 

Der Geschlagene vom Potsdamer Laufclub ärgerte sich anschließend. Er hätte seinen Verfolger beim Zieleinlauf zwischen dem ganzen Trubel nicht mehr erwartet, „da ich mich vorher bereits von ihm abgesetzt hatte“, sagte Thurley. Ein Irrtum. Den dritten Platz belegte Philipp Hoffmann (16:18/LAC Olympia 88 Berlin). Bei den Frauen war Helma Weinreich vom Verein Triathlon Potsdam innerhalb von 19:36 Minuten im Ziel. Auf den Rängen zwei und drei folgten ihre Clubkollegin Emma Triebel (19:44) sowie Jette Purwin (20:28/Potsdamer Laufclub). 

Potsdamer Detlef Stöckigt über zehn Kilometer auf dem Podest

Über die zehn Kilometer bei der 28. Auflage des Caputher Seelaufes gewann der erst 16-jährige Julius Kramer aus Falkensee in einer Zeit von 36:59 Minuten. Zwar hätten seine Beine in der zweiten Runde etwas weh getan, weil er zu schnell los gelaufen sei, doch alles in allem sei es ein sehr schöner Lauf bei Sonnenschein gewesen, sagte der junge Sportler, der im Vorjahr noch Siebter geworden war. Hinter Kramer wurde Rene Latzke (37:02/LG Oberhavel) Zweiter. Den dritten Platz drei belegte nach 37:34 Minuten der Potsdamer Detlef Stöckigt. Mit großem Vorsprung gewann bei den Frauen Teresa Wahl aus Blankenfelde in 39:18 Minuten. Es folgten Josefine Apel (44:58/miXdeluXe) und Christiane Radatz von der LG Mauerweg Berlin (45:04). 

Insgesamt nahmen beim diesjährigen Seelauf 586 Aktive teil. Dabei gingen besonders viele junge Teilnehmer an den Start. So liefen 86 Kinder den Zwei-Kilometer-Bambinilauf und 20 Kinder unter acht Jahren auf der Fünf-Kilometer-Strecke. Für viele Hobbyläufer aber auch ambitionierte Sportler aus der Region ist der Caputher Seelauf ein guter Auftakt, um ins neue Jahr zu starten und in Wettkampfform zu kommen.

16. Teltowkanal-Halbmarathon - Eine symbolische Runde

Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls setzt der Teltowkanal-Halbmarathon einen sportlichen Akzent. Doch bei der Veranstaltung gab es weit mehr als nur die örtliche Verbindung. Und es wurde Gutes getan.

 

30 Jahre und einen Tag nach dem Fall der Berliner Mauer haben 1500 Läufer auf sportliche Weise diesem historischen Ereignis gedacht. Beim 16. Teltowkanal-Halbmarathon am Sonntag liefen sie entlang des Teltowkanals über eine 7,1-Kilometer lange Runde, die Teltow und den Berliner Nachbarbezirk Steglitz-Zehlendorf verbindet. Ost-West-Verkehr ohne Grenze.

Um 10.30 Uhr waren die Teilnehmer gestartet – wie in den vergangenen Jahren waren wieder die Startplätze komplett ausgebucht. Sieger über die Halbmarathonstrecke war nach 1:21:14 Stunde Mario Brand. Die schnellste Frau wurde nach 1:27:28 Stunde Malin Pfäffle von „Die Laufpartner“. Bei den Staffeln gewannen „The Renates“ (Männer/1:20:12), LT Bernd Hübner (Frauen/1:38:43) sowie das Team „BVG ist schnell“ (Firmen/1:25:25).

 

Der Teltowkanal-Halbmarathon verbindet nicht nur einst geteilte Orte, sondern auch Freizeitläufer, ambitionierte Athleten und Menschen mit Handicaps. Die AOK Nordost brachte erneut Heldenstaffeln an den Start. In sieben dieser Gruppen gingen Menschen der Behinderten-Werkstätten Berlin-Lichtenberg, die an Parkinson erkrankt sind, auf die Strecke. Sie absolvierten ihre Teildistanz im Walking. Unterstützt wurden sie dabei von prominenten Sportlern. Der frühere 10.000-Meter-Europameister und AOK-Sportbotschafter Jan Fitschen war ebenso dabei wie Ex-Box-Weltmeister Murat Karo und der sechsfache Kick-Box-Weltmeister Michael Kuhr. 

Doch auch jeder andere Teilnehmer des Laufes tat Gutes, denn jeweils ein Euro der Startgebühr floss als Spende an die Deutsche Parkinsonhilfe. In diesem Jahr gehen diese Einnahmen an die Parkinson-Selbsthilfegruppe Ludwigsfelde. Der Betrag wurde letztlich auf 3000 Euro aufgestockt. Daniela Teichert, designierte Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost, übergab bei der Siegerehrung zusammen mit Chef-Veranstalter Lars Weber den Scheck. Die Parkinson-Erkrankten waren auch am Streckenrand präsent: Eine Trommelgruppe begleitete das Teilnehmerfeld mit flotten Rhythmen, dabei schlugen sie mit ihren Stäben auf Gymnastikbälle und sorgten für gute Laune. 

 

Der Teltowkanal-Halbmarathon ist einer der größten Volksläufe in Brandenburg und Berlin. Organisiert wird er vom Verein für Gesundheitssport Kiebitz e.V., dessen Vorsitzender Lars Weber sich über das Event am Sonntag freute. „Auch in diesem Jahr ist alles wieder sehr positiv verlaufen. Das Wetter war super und die Stimmung war wie immer klasse“, sagte er. Sehr erfreulich sei auch gewesen, dass mehr als 100 Kinder am Bambinilauf teilgenommen hätten. „So viele hatten wir noch nie. Im vergangenen Jahr waren es nur knapp 40.“ Und dass jenes Sporterlebnis für Jung und Alt heute überhaupt möglich ist, ist dem Mauerfall vor 30 Jahren zu verdanken.

4. Intersport-Olympia-Lauf Potsdam 2019 - Schnelle Zeiten auf dem City-Rundkurs

Rund 600 Aktive absolvieren den Intersport Olympia Lauf, mit dem die Potsdamer Laufserie abgeschlossen wurde. Dominiert wurde das Rennen von starken Triathleten und Modernen Fünfkämpfern.

Potsdam - Wo vor erst zwei Wochen die AOK-Halbmarathonstaffel stattfand, tummelte sich am gestrigen Sonntag die Potsdamer Lauffamilie auf ein Neues. Bei der vierten Auflage des Intersport Olympia Laufs starteten rund 600 Teilnehmer am Bassinplatz. Auf dem fünf Kilometer langen Rundkurs durch Potsdams City lieferten sich neben den Einzelläufern mehrere Vereine ein Rennen um den Titel des schnellsten Potsdamer Teams. Dafür wurden die einzelnen Zeiten der jeweiligen fünf Teammitglieder addiert und als Gesamtzeit gewertet. Den ersten Platz belegte hier der Verein Triathlon Potsdam.

Strecken-Bestzeiten durch Philipp Wiewald und Annika Schleu

Bisher bei jeder Auflage mit dabei waren zudem die Jugendmannschaften der Potsdam Royals die zur Unterstützung ihren Adler Fritzi mitgebracht hatten. Ebenfalls zum wiederholten Male war auch der VfL Potsdam am Start, dessen Maskottchen Fuchsi für ordentlich Stimmung sorgte und gefühlt jeden Läufer und Zuschauer energiegeladen abklatschte. Während die Jugend des SC Potsdams und Triathlon Potsdams an die Spitze des Läuferpulks stürmten, ließen es die Handballer langsam angehen und winkten lachend nach dem Start in die Menge. Das erste Mal mit von der Partie war in diesem Jahr die „Pirouette Dance Company Potsdam“, Europameister im Modern Dance.

 

In der Einzelwertung über die fünf Kilometer schaffte es der 19-jährige Philipp Wiewald vom Triathlon Potsdam e.V. In einer Zeit von 15:20 Minuten als Erster ins Ziel und stellte mit knapp zwei Minuten Abstand zum Vorjahressieger einen neuen Streckenrekord auf. So auch Annika Schleu, die für das Team „Penthalon Potsdam“ startete. Die Moderne Fünfkämpferin aus Berlin gewann erst vor wenigen Tagen Teambronze bei den Weltmeisterschaften in Budapest. Gestern lief sie als Siegerin über die fünf Kilometer in einer Zeit von 17:13 Minuten einen neuen Streckenrekord.

Daniel Kasack und Josefine Apel gewinnen Serie

Auf der Zehn-Kilometer-Distanz siegte Sebastian Franke vom SG Diepholz nach 35:51 Minuten. Der gebürtige Niedersachse wohnt seit mittlerweile vier Jahren in Potsdam und hatte mal wieder Lust auf ein schnelles Zehn-Kilometer-Rennen. Vorgenommen hatte er sich, nicht über die 36 Minuten zu laufen, was ihm ja auch gelungen ist, und dass es dann auch noch für den Sieg gereicht hatte, sei natürlich umso besser. Erste Frau über zehn Kilometer wurde Yvonne Loock vom SSV Einheit Perleberg in 41:45 Minuten.

Doch abgesehen von den Siegern des Wettkampfes gab es noch mehr zu küren. Schließlich bildete der Intersport Olympialauf den Abschluss der dreiteiligen Serie „AOK läuft! Potsdam“, zu der im Frühjahr der rbb-Drittelmarathon und im Sommer der Schlösser-Halbmarathon zählen. Mit den besten Platzierungen in allen drei Läufen setzte sich mit großem Abstand Daniel Kasack durch. Bescheiden gibt er zu, es gebe mindestens drei weitere Läufer in Potsdam, die besser wären als er und glücklicherweise seien die nicht alle Rennen mitgelaufen, sonst hätte er nach eigenem Ermessen keine Chance gehabt. Der Schlösserlauf gefällt Kasack von den drei Cup-Läufen am besten. Den rbb-Drittelmarathon und Intersport-Olympia-Lauf lief er in diesem Jahr zum ersten Mal. Bei den Frauen gewann die Laufserie zum zweiten Mal in Folge Josefine Apel.

2. Potsdam Urban Trail - Sightseeing mal anders

Als am Sonntagmorgen plötzlich Jogger aus der Eingangstür des Potsdamer Rathauses rannten, war in die Gesichter vieler Passanten ein großes Fragezeichen geschrieben. „Wo kommen die denn alle her?“, fragte sich ein älterer Herr an der Tramhaltestelle.

Der Potsdam Urban Trail stellte wieder die Stadt auf den Kopf. Rund 1300 Läufer absolvierten die rasante Erkundungstour. 

Das Laufevent bietet seinen Teilnehmern ein sportliches Sightseeing durch die City, bei dem die historischen Gebäude oder auch andere bekannte Einrichtungen zu Streckenposten werden. Anders als beim Schlösserlauf wird hier direkt hindurch gelaufen, anstatt schnell mal eben nur vorbei. So wurde aus dem Blick auf die Sportuhr, der Blick auf die Handykamera, wenn es durch die verschiedenen Stationen ging und Bilder geschossen wurden. 

 

Die zweite Auflage des Spaßlaufes hielt auch ein paar neue Streckenhighlights bereit, damit es nicht an Abwechslung mangelt. Neu dabei war in diesem Jahr das Rechenzentrum in der Dortustraße. Auch hier bot sich ein locker-lustiges Bild, als die Läuferschar im Innenhof des Kreativhauses an frühstückenden Künstlern vorbeilief und sich anschließend kurz unter einem Rasensprenger erfrischte. Die Sportler hatten hier auch die Chance, sich künstlerisch zu betätigen, indem sie mit Farbe gefüllte Becher gegen eine Leinwand warfen. Ziel der Mitmachaktion war es, am Ende des Events ein gemeinsames Bild gestaltet zu haben.

Auch neu im Programm war das Potsdam-Museum am Alten Markt, das die Teilnehmer als letzte Station kurz vor dem Ziel durchquerten. Anders als im Barberini, das in der vorherigen Auflage noch auf der Strecke lag, konnten hier diesmal auch Teile der Ausstellung begutachtet werden. Im Treppenhaus gab es dann die Gelegenheit, einmal ein etwas anderes Selfie durch einen Bilderrahmen machen zu lassen.

 

Solch kleine Überraschungen warteten auch an weiteren Stationen, um den Aktiven eine kurzweilige Tour zu bereiten. So gab es in der Studentenkneipe „Pub à la Pub“ statt Wasserbechern eine formidable Auswahl an Shots zur Erfrischung. Wer sich davon zu viel genehmigte, sollte später vielleicht noch Probleme bekommen, denn im Casino der Fachhochschule Potsdam war ein Hüpfparcours als Herausforderung für die Läufer aufgebaut. Michael Klienbein aus Berlin hatte hier besonders seinen Spaß und hüpfte fröhlich kreischend hindurch. Der 42-jährige Familienvater aus Berlin nahm im vergangenem Jahr schon beim Potsdamer Urban Trail teil und findet, das Format dieser Serie sei „ein super Kontrast zu herkömmlichen Laufveranstaltung“. Zwar laufe er auch bei richtigen Wettkämpfen mit, aber diese Art von Läufen gefalle ihm mindestens genauso gut. In zwei Wochen werde er auch in Spandau an den Start gehen. Dort wartet in diesem Jahr eine komplett neue Strecke auf die Entdeckungsläufer. 

Der Unterschied zu Rennen mit Wettkampfcharakter wurde beim Urban Trail in Brandenburgs Hauptstadt vor allem auch durch seine ungezwungene Atmosphäre deutlich. Ein vorfreudiges Grinsen bevor es wieder durch die nächste Sehenswürdigkeit geht, entspannte Pläuschchen zwischendurch und die gut gelaunten Lotsen an der Strecke ließen keine großen Anstrengungen über die zehn Kilometer vermuten. Und wer doch mal kurz durchschnaufen musste, hatte dazu jede Menge Gelegenheiten. Beispielsweise konnte im Mitmachmuseum Extavium den Beinen eine Pause verschafft werden, um mal kurz die Gehirnzellen zu beanspruchen und kleine interaktive Rätselspiele zu lösen.

 

Im Ziel ging es dann nicht weniger spaßig zu Ende, denn dort warteten abschließend eine Band mit musikalischer Untermalung und ein Großaufgebot von drei Maskottchen, um die Teilnehmer zu empfangen. Zwei Straßen weiter rief ein kleiner Junge seinem Vater zu: „Gleich hast du es geschafft, Papa. Da vorne kommt das Ziel!“ Und statt zum quälenden Endspurt anzusetzen, lächelte dieser nur und seufzte: „Ach, Schade!“

 

 

16. ProPotsdam Schlösserlauf 2019 - Hitzeschlacht mit besten Aussichten

Bei hochsommerlichen Temperaturen begaben sich fast 4000 Läufer beim Potsdamer Schlösserlauf auf Sightseeing-Tour.

Dem Halbmarathon-Sieger kam die herausfordernde Witterung sogar sehr gelegen. Und im Feld wurde wieder die Kraft des Laufens deutlich.

 

Potsdam - Für Niels Michalk waren die Temperaturen fast wie ein Wärmepflaster. Der Sieger des gestrigen Potsdamer Schlösserlauf-Halbmarathons hat vor einigen Wochen erst eine langwierige schmerzhafte Rückenverletzung auskuriert, die den deutschen Top-Ultraläufer zu einer monatelangen Pause zwang. „Insofern kam es mir heute fast entgegen, dass es so warm war“, scherzte der 31-jährige Berliner von der LG Ultra Nord. Der Lauf in Brandenburgs Landeshauptstadt diente als Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen. Mit seiner Siegerzeit von 1:13:49 Stunden über den schönen, aber nicht sonderlich schnellen Rundkurs war der deutsche 50-Kilometer-Meister von 2016 sehr zufrieden. „Natürlich war es bei den Bedingungen nicht einfach“, räumte er ein. 

Vor dem Start hatte Andreas Gerlach vom veranstaltenden Stadtsportbund Potsdam eindringlich an die rund 1600 Halbmarathon- und 1500 Zehn-Kilometer-Läufer appelliert, sich beim Tempo etwas zurückzunehmen und sich Zeit an den Versorgungsstationen zu nehmen. Alle dreieinhalb Kilometer reichten Helfer an den Wasserstellen Erfrischungen, einige Anwohner spendeten eine Dusche aus dem Wasserschlauch. Dennoch hatten die Rettungssanitäter an der Strecke reichlich zu tun, um Läufer nach einem Schwächeanfall zu versorgen. 

 

„Sometimes I feel I’ve got to run away“ hallte es kurz vor neun Uhr durch den Luftschiffhafen. Gut gelaunt machten sich die Teilnehmer der 16. Auflage des Schlösserlaufs auf den Weg, als der Startschuss ertönte und die Band Sonator mit „Tainted Love“ für die richtige Stimmung sorgte. Wer in den vergangenen Jahren bereits teilnahm, wusste, was zu erwarten war; Premierenläufer bekamen bestätigt, was ihnen in der Ausschreibung angepriesen wurde: Eine sportliche Sightseeing-Tour durch das Potsdamer Weltkulturerbe, vorbei an den Schlössern Babelsberg und Sanssouci sowie am Neuen Palais, durch die Russische Kolonie Alexandrowka und die barocke Innenstadt. Bei so schöner Kulisse und angesichts der Temperaturen sollte man lieber einen Blick mehr für die Umgebung haben, als zu sehr auf die Zeit zu schauen, meinte auch Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD). Und er befand, das der Urban-Trail-Lauf, der im vergangenen Jahr in Potsdam seine Premiere hatte und bei dem es gezielt an städtischen Sehenswürdigkeit vorbei oder gar mittendurch geht, wäre im Prinzip gar nicht nötig, denn mit dem Schlösserlauf seien ja schon die meisten historischen Anziehungspunkte in eine sportliche Veranstaltung eingebunden. Geprüft hat der Rathauschef übrigens seine Behauptung selbst, indem er den Halbmarathon lief. 

Glücklich im Ziel nach zehn Kilometern und in 1:04:47 Stunden war auch Lothar Altenkirch. Der 28 Jahre alte Golzower, der wie berichtet ein schweres Krebsleiden überstanden hat, nachdem ihn die Ärzte fast schon aufgegeben hatten, lief im Team der Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg (Lago). Mit rund 100 Läufern macht die Lago jedes Jahr beim Schlösser auf das wichtige Anliegen der Darmkrebsvorsorge aufmerksam. Lothar Altenkirch hat im Kampf gegen den Krebs das Laufen für sich entdeckt – genau wie Halbmarathon-Sieger Niels Michalk: Auch der Top-Läufer bewältigte als 18-Jähriger eine Lebenskrise mithilfe des Laufens.

 

Zweiter des Halbmarathons wurde Samalya Schäfer (1:15:13/Die Laufpartner). Lokalmatador Peter Könnicke von gotorun wurde Dritter in 1:18:52 Stunde. Schnellste Frau war Malin Pfäffle (1:29:13/Die Laufpartner) vor Christina Fenk (1:30:36/Ueli Koch Laufsport) und Yvonne Loock (1:32:15/SSV Einheit Perleberg). Sieger über die zehn Kilometer wurde Hannes Hähnel vom JK Green Rock Energy, der damit seinen Vorjahreserfolg wiederholte. Mit einer Zeit von 33:32 Minuten lag er zwölf Sekunden vor dem Zweitplatzierten Dennis Heberer von Kimbia Sports. Dritter wurde Tinusch Jalilvand (34:37/SCC Berlin). Bei den Frauen gewann Luisa Boschanist in starken 36:35 Minuten. Zweite wurde Sonja Bettge (39:54/SiSu Berlin) vor Jasmin Beer (40:51/JK Green Rock Energy).

4. Dünenläufer 2019

Bei der vierten Auflage des Dünenläufers, dem Wald-, Wind- und Ostseelauf, zeigte sich das Ostseeheilbad Graal-Müritz herbstlich-kühl, aber mit idealen Bedingungen für die Läufer. Nachdem erstmalig einige Jagdhornbläser für eine tolle Atmosphäre sorgten, fiel pünktlich um 10 Uhr der Startschuss und die diesjährige Rhododendronkönigin schickte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ein Abenteuer durch die einzigartige Küstenlandschaft. Die Strecke verlief durch die Rostocker Heide, durch Buchen- und Kiefernwälder, Feuchtmoore und sandige Passagen. Aufgrund der frühen Herbststürme wurde die Strecke vor wenigen Tagen leicht verändert und so kamen die Teilnehmer in diesem Jahr in den Genuss von „noch mehr am Meer entlang“ und das Gefühl beim Blick auf die tosenden Wellen der Ostsee war unbeschreiblich.  

 

Während sich die Läuferinnen und Läufer auf den kürzen Distanzen bereits ihrem Ziel näherten, durchliefen die Dünenläufer den Rhododendronpark in Richtung Ribnitzer Moor via Neuhaus. Auf den letzten 20 km wurden „echte Dünenläufer gemacht“. Die Sportler erlebten die Natur hautnah: eine frische Brise Meeresluft, gelegentlich Nieselregen, einsame Streckenabschnitte und immer das Rauschen der Brandung im Ohr. Wer hier durchhält, der darf zu Recht und voller Stolz nach 43,5 km die Zielglocke läuten.  
Mit einem sicheren Vorsprung von über 11 Minuten vor dem Zeitplatzierten Marcus Krüger (LG eXa Leipzig) sicherte sich Thorsten Schüller in 3:09:39 Std. den 1. Platz auf dem Siegertreppchen. Bei den Frauen gewann mit über 50 Minuten Vorsprung Franziska Jung von der LG  BSG Chemie Leipzig. Die amtierende Leipziger Stadtmeisterin über 10 km kam bereits 50 Sekunden nach dem Drittplatzierten der Männer ins Ziel und durfte ihren souveränen Sieg genießen.  
 
Beim Dünenläufer ½ gewann der 18-jährige Rostocker Nachwuchsathlet Finn Große-Freese in 1:26:48 Std. Bei den Frauen siegte die Hamburgerin Eva Halbgewachs in 1:42:25 Std.  
 
 „Das, was wir uns vor ein paar Jahren mit viel Herzblut vorgenommen haben, konnten wir auch heute wieder umsetzen. Es macht immer wieder Spaß, in so viele glückliche und begeisterte Gesichter im Ziel zu sehen. Die Wetterbedingungen heute waren ideal, denn es war von allem und für jeden etwas dabei: Wind, Sonne und ein paar Regentropfen. Ein typischer Herbsttag an der Küste“, so André Pristaff von der Tourismus- und Kur GmbH Graal-Müritz, stellvertretend für das gesamte Organisationsteam. „Wir haben in den letzten Wochen intensiv für die Veranstaltung gearbeitet und das Meldeplus von 15% zum Vorjahr freut uns sehr. Ein großer Dank geht an unsere vielen Helfer und Sponsoren, ohne die ein solches Event nicht möglich wäre.“

 

Heute klingt der Abend bei der After-Race-Party gemeinsam mit allen Teilnehmern und Helfern aus. Auch der morgige Sonntag steht noch im Zeichen des Dünenläufers. Nach einem gemeinsamen GutenMorgen-Lauf (max. 5km) an der Küste entlang, steht eine geführte Moorwanderung auf dem Programm, die wir allen Naturbegeisterten unbedingt empfehlen möchten. 

27. Preußische Meile 2019 - Lauffest in Potsdams City

Die traditionelle Preußische Meile sorgte einmal mehr für große Begeisterung. Bei der Laufveranstaltung in Potsdam waren wieder hunderte Schüler am Start - und genossen eine ganz besondere Atmosphäre. Sieger des Hauptlaufes waren Carolin Mattern und Jens Nerkamp.

 

Potsdam - Wenn Motivation Gesichter braucht, dann gab es diese am Freitag in reicher Vielfalt zu sehen. Begeisterung, Anstrengung, Freude liefen über die Brandenburger Straße dem Ziel entgegen – bei den Schülerläufen der Preußischen Meile. Zum 27. Mal fand der Internationale Sparkassenlauf in der Potsdamer City statt, und längst ist es ein Lauffest für Potsdamer Schulen. Insgesamt 24 Schulen aus Potsdam und Umgebung mit rund 1800 Schülern waren am Start. 

Die Atmosphäre des Laufes – mitten in der City, Zuschauer rechts und links sowie vor allem die zunehmende Geräuschkulisse je näher es dem Ziel entgegen geht – ist vor allem für die jüngeren Läufer Erlebnis und Ansporn. Auch wenn es nicht zwangsläufig in eine Laufkarriere mündet, ist ein Sieg oder eine gute Platzierung bei den Schülerläufen der Preußischen Meile so etwas wie ein erster sportlicher Prestigeerfolg. 

 

Bei den Erwachsenen kennt Carolin Mattern das Gefühl des Sieges. Die 35-jährige Läuferin vom OSC Berlin gewann am Freitag bereits zum dritten Mal den Hauptlauf über 7,532 Kilometer. Zuletzt siegte sie 2016 in Potsdam. Mit ihrer diesjährigen Zeit von 26:46 Minuten kam sie mit fast drei Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten Jasmin Beer (29:35/JK Green Rock Energy) und Danny Timschuat (30:12/Club Aktiv) an.

Jens Nerkamp eilt der Konkurrenz frühzeitig davon

Bei den Männern gewann der deutsche Halbmarathon-Vizemeister des Vorjahres Jens Nerkamp vom Laufteam Kassel (23:36). Bereits in der ersten von vier Runden gelang es ihm, sich abzusetzen und seinen Vorsprung über die restlichen Runden konstant beizubehalten. Möglicherweise spornten ihn die Rufe eines Familienvaters vom Streckenrand aus an, der das Führungsfeld nach jeder Runde mit einem „Im Ziel gibt es Freibier“ zu motivieren versuchte. Für Nerkamp, einen 29-jährigen Germanistikstudenten, der zur deutschen Laufspitze zählt, war es das erste Rennen in Potsdam und vermutlich auch nicht das letzte. Seine Freundin Bianca Boede sitzt im Vorstand des veranstaltenden Potsdamer Laufclub, daher wird sich bestimmt noch die Gelegenheit bieten, den einen oder anderen Wochenendbesuch für ein gutes Rennen in der märkischen Landeshauptstadt zu nutzen.

 

Zweiter wurde Marvin Dierker (23:53/ JK Green Rock Energy) vor Renning Elischer (25:15/TuS Neukölln). Lokalmatador und Vorjahressieger Tom Thurley, der eine Woche zuvor als Sechstschnellster die Halbmarathondistanz beim Rennsteiglauf bestritten hatte, verzichtete auf einen Start durch Potsdams City. Insgesamt 341 Teilnehmer gingen beim Hauptlauf über das die historische Distanz der Preußischen Meile an den Start. 

11. AOK Firmenlauf Potsdam 2019

Der 11. AOK Firmenlauf Potsdam verzeichnet einen neuen Teilnehmerrekord und stärkt eine
äußerst gesunde Verbindung.

Vor dem Start des AOK Firmenlaufes Potsdam


Als am 14. Mai, pünktlich um 19 Uhr, Potsdams Finanz-Bürgermeister Burkard Exner und Daniela Teichert aus der Geschäftsleitung der AOK Nordost den Startschuss erteilen, setzen sich mehr als 4.000 „Firmenläufer“ aus knapp 300 Unternehmen, Behörden, Vereinen oder sonstigen Institutionen in Bewegung. Die Gründe zur Teilnahme am AOK Firmenlauf sind so vielfältig wie die Potsdamer Wirtschaft. Ob als Teambilding-Aktion oder zur Werbung in eigener Sache, eines verbindet alle Aktiven an diesem Tag. Und zwar das Bewusstsein für Gesundheit und Bewegung, beziehungsweise für den aktiven Ausgleich zur Arbeitswelt. Die Effekte liegen auf der Hand. Motivation und Leistungsbereitschaft steigen ebenso wie die Identifikation mit dem eigenen Unternehmen. Hinzu kommen positive gruppendynamische Prozesse die nachweislich das Arbeitsklima verbessern. Kurzum, eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

 

So auch für den Gesundheitspartner AOK: „Der Teilnehmerrekord beim diesjährigen AOK-Firmenlauf in Potsdam zeigt, dass immer mehr Unternehmen erkennen, wie wichtig es ist, in die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren. Denn sportliche Angestellte sind nachweislich fitter, leistungsfähiger und haben weniger mit Erkrankungen zu kämpfen.“, sagte Daniela Teichert, designierte Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost.
Beim AOK Firmenlauf geht es ganz bewusst nicht um sportliche Höchstleistungen. Teamgeist und Spaß am gemeinsamen (Lauf-)Erlebnis stehen im Vordergrund. Nicht umsonst lautet das alternative Firmenlauf-Motto: „Wer langsamer läuft, kann länger für seine Firma werben“.
Veranstalter Conrad Kebelmann (Die Sportmacher GmbH) ergänzend dazu: „Wir laufen bewusst keine typische Wettkampf-Distanz. Die Strecke ist 5,2 Kilometer lang und somit nicht Bestzeiten-tauglich. Wir appellieren immer daran, dass es um die Bewegung an sich und um das Erlebnis insgesamt geht. Der sportliche Teil ist im Prinzip nur der Aufhänger.“

16. rbb-Drittelmarathon 2019

Beim 16. rbb-Lauf über die Drittelmarathondistanz lieferten sich die Potsdamer Lokalmatadoren Stefan Hendtke und Tom Thurley ein spannendes Duell. Am Ende siegte Hendtke dank "All-In"-Taktik mit Top-Zeit. Schnellste Frau war Jennifer Weigt.

 

 Potsdam - Spannung bis zum Ende. So wünschen es sich die Zuschauer an der Strecke. Bei der 16. Auflage des rbb-Drittelmarathons über 14,065 Kilometer am gestrigen Sonntag mit Start und Ziel an der Glienicker Brücke wurden die Enthusiasten am Rande nicht enttäuscht. Mit den Lokalmatadoren und Favoriten Stefan Hendtke (SC Potsdam) und Tom Thurley (Potsdamer Laufclub) duellierten sich zwei starke Läufer bis auf den Schlusskilometer, mit dem besseren Ausgang für Stefan Hendtke.

Nach 43:19 Minuten überquerte der 28-Jährige die Ziellinie als Erster und war somit 15 Sekunden schneller als sein Verfolger, der zuletzt dreimal in Serie gewann. „Ich hatte gut trainiert und wollte an Tom Thurley dranbleiben, der von Beginn mit jedem Schritt ordentlich Druck gemacht hat“, sagte der 2019-Sieger, der zuletzt vor vier Jahren das Rennen gewann. „Auf dem letzten Kilometer bin ich dann ’All In’ gegangen“. Auf diesen tausend Metern konnte Thurley dann nicht mehr folgen, musste abreißen lassen und überquerte als Zweiter die Ziellinie. „Ich habe bis zum Ende alles gegeben und kann mir nichts vorwerfen. Es war ein cooles Rennen“, so der Zweitplatzierte, der für seine Saisonvorbereitung zuletzt ein dreiwöchiges Trainingslager im kenianischen Läufermekka Iten absolvierte. „Es gibt sicherlich nicht viele Orte auf der Welt, wo man besser trainieren kann. Es hat alles gepasst und die gelaufene Zeit jetzt zeigt, dass es sportlich was gebracht hat“, meinte Thurley. Im Vergleich zum Vorjahr war der Potsdamer noch einmal fast anderthalb Minuten schneller.

Wie die beiden dominierenden Athleten waren in diesem Jahr rund 1800 Aktive am Start, wie es von der Zeitmessung hieß. Der rbb-Lauf ist gleichzeitig der Auftakt der dreiteiligen Serie „AOK! Potsdam läuft“, die beim ProPotsdam-Schlösserlauf (2. Juni) und der Intersport Olympia Lauf (15. September) ihre Fortsetzung findet.

 

Während es die Herren im Vergleich zu den vorherigen Jahren ungewöhnlich spannend machten, setzte sich bei den Damen Jennifer Weigt von jk Running mit komfortablen Vorsprung durch. Nach 56:54 überquerte sie als Erste die Ziellinie und war somit fast zweieinhalb Minuten schneller als die nächste Frau. „Die Zuschauer an der Strecke haben mich enorm gepusht“, erklärte die Damensiegerin, die vor Antonia Erpel (x-runners Jena e.V./VS Luckenwalde) gewann. In der Teamwertung setzte sich die Mannschaft von den Potsdamer Stadtwerken durch.

 

Die Running-Tour durch Brandenburgs Landeshauptstadt vorbei an den vielen touristischen Attraktionen begann noch im Nieselregen, als die Läufer ins Ziel kamen, klarte es auf. „Es ist sicher einer der schönsten Läufe“, sagte Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD), der erstmalig in seiner Funktion als Stadtoberhaupt aktiv dabei war, kurz vor dem Startschuss. Diesen gab Potsdams Top-Triathleten Laura Lindemann, die am Tag zuvor noch im portugiesischen Quarteira ein Rennen des European Cups gewann. Nach den etwas mehr als 14 Kilometern gab es im Ziel die wegen ihres Motivs sehr begehrte Finishermedaille, die in diesem Jahr das Jägertor zierte. „Als Potsdamer ist der Lauf fast Pflicht. Es macht aber auch immer wieder Spaß“, so Stefan Hendtke. Vor allem wenn man im Schlussspurt gewinnt und als Erster die begehrte Plakette bekommt.

15. Teltowkanal Halbmarathon 2018

„Was für ein Glück: Ein ausgebuchter Teltowkanal Halbmarathon, gutes Wetter und strahlende Sieger“, so der zufriedene Veranstalter Dr. Lars Weber nach der Siegerehrung im Interview mit ZDF- Moderator Florian Zschiedrich. Traditionsgemäß liefen die 1.500 Teilnehmer die Strecke der 15. Auflage des von der AOK Nordost präsentierten Laufevents entlang des Mauerstreifens am Teltowkanal.

 

Mit dabei war auch die deutsche Leichtathletin und Langstreckenläuferin Lisa Hahner, die mit einer Zeit von 1:16:22 den Sieg in der weiblichen Gesamtwertung errang. Bei den Herren dominierte Philipp Dressel-Putz vom LATV Plauen das Läuferfeld und sicherte sich so mit einer Zeit
von 1:14:22 Platz Eins. Die Sieger erhielten als Preis eine Fahrt mit einem Audi von Premium-Partner Audi Berlin nach Nürnberg und Köln. Partner NH Hotels steuerte dafür die passenden
Übernachtungsgutscheine bei. Einkaufsgutscheine von Intersport Olympia und kleine Präsente von E.ON Energie Deutschland rundeten das Geschenkepaket ab.

 

Bekanntlich ist der Teltowkanal-Halbmarathon nicht nur eines der größten regionalen Laufevents, sondern auch der Abschluss einer dreiteiligen Charity-Laufreihe. Nach den beiden Intersport Olympialäufen in Steglitz und Potsdam wurde auch hier ein Teil der Startgebühren der Deutschen Parkinsonhilfe gespendet. Erstmals gingen daher heute auch AOK-Heldenstaffeln an den Start, in denen Parkinson-Betroffene einen Teil der Strecke absolvieren. Eine Trommelgruppe der Parkinson- Selbsthilfegruppe in Ludwigsfelde sorgte zudem am Streckenrand für den richtigen Rhythmus. Bei der feierlichen Scheckübergabe an die Deutsche Parkinsonhilfe im Festzelt kam so eine Gesamtspende in Höhe von 4.000 EUR zusammen.

 

Wie gewohnt stand der Staffelwettbewerb bei den Teilnehmern hoch im Kurs. 50 Staffelteams traten an, darunter auch die Heldenstaffelteams mit den Parkinson-Betroffenen und Teams des OSC Potsdam. Dazu zählte unter anderem das Männerstaffelteam der Modernen Fünfkämpfer mit den Olympiateilnehmern in Rio, Christin Zillekens und Patrick Dogue und dem amtierenden Weltmeister im Fünfkampf Fabian Liebig. Das Dreiergespann siegte am Ende deutlich mit einem Vorsprung von fast einer halben Stunde und einer Zeit von 1:12:41 vor einem Team des Fördervereins Leichtathletik des RSV Eintracht
Der Teltowkanal Halbmarathon ist eine Veranstaltung des Vereins für Gesundheitssport, VGS Kiebitz e.V. und findet alljährlich unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg statt. Das Teilnehmerfeld besteht aus Klein und Groß, Hobby- und Profisportlern und bietet Läufe über 7,1 km, 14,1 km und 21,1 km sowie einen Staffel- und
Kinderwettbewerb über die 21,1 km bzw. 800 m an.

3. Intersport-Olympia-Lauf Potsdam 2018

Der Intersport-Olympia-Lauf entwickelt sich zu einem beliebten Event im Potsdamer Laufsport. Bei der der dritten Auflage gab es ein Rekord-Teilnehmerfeld. Und eine neuartige Serie wurde beendet.

 

Bei der dritten Auflage des Intersport-Olympia-Laufs am Sonntagvormittag gab es eine Premiere. Zum ersten Mal wurden die beiden Sieger der  Serie „AOK läuft! Potsdam“ geehrt, die mit dem gestrigen Lauf ihren Abschluss fand. In die Wertung gingen die Platzierungen des rbb-Drittelmarathons vom April und des Schlösser-Halbmarathons vom Juni.

 

Und bei den Männern kam es beim finalen 10-Kilometer-Rennen des Intersport-Laufs auf dem Rundkurs durch Innenstadt und über die Freundschaftsinsel zum Kopf-an-Kopf-Duell zwischen Chris Heinecke und Björn Schwarz. Beide starten für den Potsdamer Laufclub, der Besserplatzierte des gestrigen Rennens sollte die Cupwertung gewinnen. Und das schaffte Heinecke (35:50 Minuten) deutlich mit 40 Sekunden Vorsprung vor seinem Rivalen. Für den Tagessieg reichte es allerdings nicht: Den holte sich Peter Könnicke von gotorun in 35:42 Minuten.

Dreiteilige Potsdamer Laufserie wird 2019 fortgesetzt

Als erste Gewinnerin der Potsdamer Serie konnte sich Josefine Apel (miX deluXe) feiern lassen. Am himeisten gefallen habe ihr der Schlösserlauf, denn dort sei die Strecke am schönsten. Im finalen Rennen am Sonntag schaffte sie es über die zehn Kilometer auf Platz drei (45:36) hinter Konstanze Braun (43:46) und Merle Wiegand (40:50) von jk Running.

Insgesamt waren es 125 Läufer, die an den drei Potsdamer Lauf-Highlights teilnahmen. Die Serie „AOK läuft! Potsdam“ wird es auch 2019 geben. „Das Projekt war erfolgreich“, lobte Michael Lotz, Marketingleiter im Bereich Sport der AOK Nordost. Zufrieden dürfte auch der Stadtsportbund sein, der den Intersport-Olympia-Lauf in diesem Jahr erstmalig organisiert und durchgeführt hat. Mit mehr als 600 Läufern für die fünf und zehn Kilometer mit Start und Ziel auf dem Bassinplatz wurde die Teilnehmerzahl gegenüber den beiden Vorjahren fast verdoppelt. Erfreulich, dass Athleten des Kanu Clubs Potsdam, die Fünfkämpfer des OSC oder die Regionalliga-Kicker des SV Babelsberg 03 zum laufenden Stelldichein der Potsdamer Sportfamilie kamen.

Großes Sportwochenende in Kleinmachnow/Stahnsdorf 2018

Am letzten Wochenende kamen alle Sportinteressierten in der Region Kleinmachnow - Stahnsdorf – Teltow voll clab schülerauf ihre Kosten. Den Startschuss gab es am Freitagabend beim ClaB Sommerlauf, am Samstag folgte das Familiensportfest des RSV Eintracht in Stahnsdorf und am Sonntag der Abschluss beim Nordahl Grieg Gedenklauf in Kleinmachnow. Etwas weiter nördlich in Berlin warteten am Sonntag mit dem Berlinman Triathlon am Wannsee und dem istaf im Olympiastadion weitere Veranstaltungen. Da das Wetter mitspielte, war es ein tolles Sportwochenende. In diesem Jahr gab es beim ClaB Sommerlauf wegen Baustellen eine geänderte Streckenführung. Nach dem Start gab es eine enge Stelle, dann ging es auf den bekannten Kurs, aber diesmal nur am See entlang. Die LäuferInnen auf der längeren Strecke, die jetzt 8,1 km lang ist, umrundeten den Kleinmachnower See zweimal, während die Stater der kürzeren Strecke nach einer Runde zum ClaB abbiegen durften. Für die Kitakinder wurden die 800m auf dem Rasen beim ClaB gelaufen. Alle waren mit Freude bei der Sache und freuten sich über die Keramikmedaillen.

 

Auf der längeren Strecke waren vier Läufer nur durch wenige Sekunden getrennt. Sylvio Linde aus Teltow, konnte sich gegen Robert Günterberg aus Kleinmachnow, Robert Franke vom PLC und Marco Kreische aus Werder durchsetzen. Die Siegerin der Frauen hatte einen deutlichen Vorsprung, hier siegte Laura Schadow aus Luckenwalde vor der schnellsten Stahnsdorferin Anke Schülke und Heike Steigert aus Ruhlsdorf. Die schnellste Jugendliche war Yessica Bollin vom RSV Eintracht 1949. Die  besten erfahrenen Läufer über 50 waren Grit Lesniak (DLRG Potsdam) und der Potsdamer Triathlet Kai-Dieter Rudolph, der diesen Wettkampf als „Vorbelastung“ für den Berlinman in Berlin am Sonntag bestritt. Eine überzeugende  Leistung  zeigte  der Jugendliche Hendrik Feige vom SC Potsdam. Er siegte über 4,8 km in sehr starken 16:54 Minuten vor Roland Vos und Jakob Kümpel, es folgten die Schüler Marco Waniek vom RSV, Janis Ambos vom Z88 und Jacob von Förster aus Kleinmachnow. Eine sehr starke Leistung zeigte auch die neunjährige Finja König vom RSV, die nur knapp hinter der Jugendlichen Laura Benkenstein aus Güterfelde ins Ziel kam. Die weiteren Plätze belegten Philine von Radowitz, Paula Cierpinski und Edda Klawonn.

 

Beim Nordahl Grieg Gedenklauf des KLC waren wieder auf den Schülerstrecken mehr LäuferInnen am Start als auf den längeren Strecken. Das zeigt, dass in den Schulen – auch in Vorbereitung für den Minimarathon in Berlin – viel Wert auf das Laufen gelegt wird. Es verwundert da nicht, dass tolle Siegerzeiten gelaufen wurden. Maximilian Wollnik (OSC Potsdam U18) siegte in 12:45 vor Patrick Überschär (Stahl Hennigsdorf U16) und Mohamad Moradi (U14) aus Kleinmachnow, dem schnellsten Schüler. Die nächsten Plätze belegten Marco Waniek (RSV), Hassan Moradi und der Führende beim AOK Mittelmarkcup Philip Cierpinski aus Brandenburg. Bei den Mädchen siegte Hannah Schleicher vom RSV Eintracht (U16) in 15:20 vor Virginia Vandersee aus Potsdam, Emily Quast aus Rathenow und Melina Dehmel vom RSV (alle U14). Beim Bambinilauf über 800m dominierten die grünen Trikots des RSV. Es siegte Tjalf Baeger vor Vincnt Hess und Matteo Groß, sowie bei den Mädchen Alea Hartelt vor Hanna Sommerfeld und Hannah Rühlemann.

 

Auf der 7km langen Strecke siegten Leandra Lorenz und Hannah Stegenwallner (beide RSV Jugend), dann kam die schnellste Frau Heike Steigert. Mit geringem Abstand folgten Christine Walter (W60) und Ingrid Koal (W65) mit hervorragenden Zeiten als Altersklassensiegerinnen. Leandra Lorenz konnte lange mit den führenden Männern mithalten, auch dort setzten sich zwei Jugendliche durch : Lance Franke vom PLC und Mebrathon Merhawi vom OSC Potsdam vor Volker Grund (ESV Lok Potsdam), dessen Vereinskamerad Rolf Tenner als Sieger der M70 eine starke Leistung zeigte. Der Sieger über 10,5 km ist ein ehemaliger Gesamtsieger im AOK Mittelmarkcup: Markus Cyranek aus Potsdam. Hinter ihm gab es ein spannendes Sprintduell um die Läuferkrone als schnellster Kleinmachnower. Dieses entschied Robert Günterberg  vor Fabrizio Guidi (M50) für sich, Sekunden später folgte Ralph Peschel (Lok Potsdam). Siegerin bei den Frauen wurde Damaris Gericke (PLC) vor Nadin Spies (W50) aus Stahnsdorf und Steffi Wiesner aus Potsdam.

 

Nach diesen beiden Läufen gab es in der Gesamtwertung beim AOK Mittelmarkcup schon einige Entscheidungen. Die ersten beiden Plätze bei clab läufer den Schülern sind an Philip Cierpinski und Janis Ambos vergeben, dahinter folgen Helge Kolinko (Neukölln), Marco Waniek und Marvin Steigert (beide RSV). Tara Griebert aus Berlin wird ihren Titel bei den Schülerinnen vermutlich verteidigen, die nächsten Plätze belegen Loriann Heinze aus Borkheide und Samira Steigert vom RSV. Ihre Mutter Heike Steigert aus Ruhlsdorf hat sich durch zwei gute Läufe am Wochenende auf den vierten Platz bei den jungen Frauen verbessert. Die Führung hat dort Laura Schadow aus Luckenwalde vor Marei Höhle (Potsdam) und Damaris Gericke (PLC) übernommen. Bei den jung gebliebenen Läuferinnen konnte Grit Lesniak (DLRG Potsdam) die Führung vor Sivia Schierz (Jüterbog), Doris Golde (LOK Potsdam) und Annett Pagel (Brück) übernehmen. Silvia Schierz hat mit bisher vier Siegen beste Aussichten, den Gesamtsieg zu wiederholen. Kai-Dieter Rudolph (Triathlon Potsdam) führt bei den erfahrenen Läufern vor dem Vorjahressieger Frank Kelch, die Entscheidung fällt vermutlich erst beim letzten Lauf. Vier weitere Läufer haben mehr als 80 Punkte : Torsten Martens, Jörg Skrippek, Marek Frei und Carsten Hahn. Richtig spannend wird es bei den jungen Männern, wo fünf Läufer relativ eng beisammen liegen. Robert Günterberg führt vor Robert Franke, Marco Kreische, Sylvio Linde und Frank Morgner. Sylvio Linde hat vermutlich die besten Karten, wenn das Ergebnis in Kleinmachnow nur ein Ausrutscher war. Lance Franke vom PLC ist fast sicher erstmals der Sieger bei der männlichen Jugend, er hatte früher dreimal die Schülerwertung gewonnen. Hinter ihm folgen Franz Martens aus Kleinmachnow und Dominik Schitko aus Stahnsdorf. Bei der weiblichen Jugend hat jetzt durch gute Ergebnisse am Wochenende Maja Martens vom RSV die Führung übernommen, die besseren Chancen auf den Gesamtsieg haben aber Teresa Wahl aus Blankenfelde und Leandra Lorenz (RSV), die jeweils drei Siege erzielt haben.

 

Da der Nuthetal Crosslauf leider ausfällt, ist der nächste Cuplauf schon der Parforceheide Crosslauf am 7. Oktober mit der Siegerehrung der Schülerwertung beim AOK Mittelmarkcup. Die Anmeldung dazu ist auf www.sachselauf.de möglich. Der Abschluss der Laufserie mit der Siegerehrung für die älteren LäuferInnen findet beim Teltowkanal Halbmarathon statt, Wertungsstrecke sind die 7 km. Die Informationen dazu gibt es auf www.vgs-kiebitz.de. Es empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung, da die maximale Teilnehmerzahl dort oft schon vor dem Lauf erreicht wird. Wir wünschen allen gutes Training und denen, die in Berlin beim Marathon oder Minimarathon starten, viel Erfolg.

15. Haveluferlauf Potsdam 2018

Es zeigt sich der wahre Läufer daran, dass er morgens bei Regenwetter aufsteht und sich auch durch das andauernde Nass nicht vom Aufbruch zum Lauf abhalten lässt. Manchmal werden die Läufer dann belohnt, wenn sich zum Start die Sonne mit aufstellt. Dies war am vergangenen Samstag beim 15. Haveluferlauf so. Mehr als 400 Läufer fanden den Weg auf den Sportplatz des Potsdamer Eisenbahnvereins Lok und sorgten für eine Rekordbeteiligung, was sicher auch daran liegt, dass der Lauf Wertungsrennen im Bad Liebenwerda Brandenburgcup und im AOK Mittelmarkcup ist. Durch die verregnete Nacht blieben die Temperaturen so, wie es die meisten Läufer gerne haben. Damit waren auf der flachen Strecke alle Voraussetzungen für gute Zeiten gegeben.


Diese Chance ließen sich drei schnelle Triathleten aus dem nationalen Perspektivkader nicht entgehen und sorgten für neue Streckenrekorde an der Havel. Lars Pfeifer vom Verein Triathlon Potsdam siegte in 31:34 Minuten und unterbot den Streckenrekord aus dem Jahr 2016 ebenso wie Teamkollegin Laura Lindemann. Die Europameisterin 2017 auf der Triathlon-Sprintdistanz konnte als Siegerin in 36:00 Minuten den alten Streckenrekord um fast zwei Minuten unterbieten. Zweite wurde Triathletin Lena Meißner aus Neubrandenburg (36:59) vor Leandra Lorenz vom RSV Eintracht. Das hohe Niveau bei den Männern wurde dadurch unterstrichen, dass acht Sportler unter 35 Minuten blieben. Zweiter wurde Leonid Latsepov vom Laufteam der FU Berlin vor Lukas Preußer vom SC Neubrandenburg.


Auch im Minimarathon über 4,2 Kilometer bestimmten Triathleten aus Potsdam das Tempo. Die Jugendlichen Philip Wiewald in 13:12 Minuten und Giulio Ehses (13:24) liefen starke Zeiten. Ebenso Katharina Krüger (16:44). Beim 800-Meter-Lauf stellte der RSV Eintracht 1949 mehr als ein Drittel der Teilnehmer. Schnellste Mädchen waren Hanna Leitner, Joselyn Scherwa und Finja König (alle RSV). Schnellster Junge war Linus Thünemann aus Potsdam vor Marvin Steigert und Vincent Hess (beide RSV).

Rund um den Müggelturm 2018 (Die Heldenstaffel)

Von einem „Lauf in den Frühling“ konnte wohl eher weniger die Rede sein, als es am 18. März 2018 rund um den Müggelturm ging. Durch das Strandbad „Wendenschloss“ in Köpenick wehte bei minus sechs Grad ein eisiger Ostwind. An warmen Sommertagen sicherlich ein idyllischer Ort zum Entspannen, wofür zumindest die auf den Müggelsee scheinende Sonne warb. 


Zum Entspannen waren die rund 750 Läufer am Sonntagmorgen ohnehin nicht gekommen. Besonders die 23 Teilnehmer des AOK-Heldenteams waren aufgeregt. Die Helden sind Menschen mit Behinderung, welche die AOK Nordost bei verschiedenen Läufen in Berlin und Brandenburg an den Start bringen will, um sie die Freude und Begeisterung am Sport spüren zu lassen. Und das funktioniert: Viele der Heldenläufer waren bereits im vergangenen Jahr beim Müggelturmlauf dabei und fieberten schon seit Wochen ihrer Wiederkehr entgegen.


Fünf Kilometer hatten sich die Helden-Läufer vorgenommen –die meisten kommen aus den Lichtenberger Behindertenwerkstätten. Als sie sich an der Startlinie versammelten, zeigte sich, dass nicht nur die Teilnehmer des Heldenteams mit einem Handicap liefen, sondern auch Läufer der Berliner Feuerwehr. Die Firefighters Berlin liefen in voller Brandbekämpfungsmontur mit 50 Kilogramm schweren Sauerstoffflaschen auf dem Rücken die fünf Kilometer –für einen guten Zweck: Für den Verein „Löwenkinder“ in Frankfurt (Oder), für den es im Sommer auch eine AOK-Heldenstaffel geben wird. 

 

„Eye of the Tiger“ klang es durch die Lautsprecher, als der Startschuss fiel und AOK-Heldenläufer Alex lossprintete, sodas auf den ersten 100 Metern der 5000-Meter-Weltrekord in Gefahr geriet.

 

Weiter hinten im Läuferfeld war die Freude am Laufen dem 44 Jahre alten Thomas Heger ins Gesicht gemalt. Der Berliner hat das Down Syndrom, war schon im vergangenen Jahr beim Müggelturmlauf dabei. Da er beim Laufen einen Begleiter braucht, hatte er den diesjährige Gewinner der Luckenwalder Crosslauf-Serie, Dennis Heberer vom Potsdamer Kimbia Sports e.V., an seiner Seite. Nicht schnell, aber fürsorglich war daher für den 21-Jährigen das Motto am Sonntag. Gemeinsam mit Micheal Klotzbier, Gesundheitsbotschafter für die AOK-Heldenstaffel, liefen Thomas Heger und Dennis Heberer über die Ziellinie.


Auch wenn so mancher der Heldenläufer nach rasantem Start zwischendurch eine Gehpause einlegen musste, ins Ziel geschafft haben es alle. Und dass beim Laufen alle gleich sind – ob mit Handicap oder ohne – zeigten die Gespräche im Zielbereich: Da lieferten sich alle Läufer eine detaillierte Berichterstattung und ihre Eindrücke:Wer wo wie auf der verwurzelten Strecke gestolpert war, wer wen wann überholt hatte, dass der eisige Wind im Wald zum Glück kaum zu spüren war. 


Stolz erzählte Heldenläufer Alex seiner Betreuerin Ricarda Koch, wie er beim Start ganz vorne mitgelaufen ist –bis er abgelenkt wurde: Eben noch leidenschaftlich bei seinen Schilderungen, stellte er plötzlich fest, dass die Veranstalter warme Kartoffelsuppe ausschenkten und hechtete unverzüglich los. Als er mit seiner dampfenden Suppenschale zurückkam, scherzte Michael Klotzbier, Alex sei nur deswegen so schnell gelaufen, damit er nicht für die Suppe anstehen müsse. Als sich jedoch innerhalb kurzer Zeit eine 50 Meter lange Schlange vor der großen Suppenterrine bildete, zeigte sich Michael Klotzbier besorgt: „Meint ihr, es gibt dann später noch genug“, fragte er in die Runde.Der 38- rliner leidenschaftlicher Läufer, Marathon-Finisher und Unterstützer der AOK-Heldenstaffel. 


Mustafa El Quartassy vom 1. VfL Fortuna Marzahn gewann wie im Vorjahr das 10-Kilometer-Rennen. Mit einer Zeit von 32:00 Minuten stellte der gebürtige Marokkaner einen neuen Streckenrekord auf. Als erste Frau kam zehn Minuten Später Anja Schwerin ins Ziel (42:43). 


Erster über die fünf Kilometer wurde Albert Mollen in flotten 15:49 Minuten. Er startet für den schwedischen Verein Sävedalens AIK. Unter den Frauen schaffte es Christina Dräger (20:25) vom TuS Neukölln auf den ersten Platz. Den Halbmarathon gewann nach 1:20:21 Stunden Norman Repkow von den Berliner Wasserratten das Ziel. Erste Frau wurde Christiane Neidiger (1:36:50) von den Laufpartnern. Ältester Teilnehmer war mit 85 Jahren Erhard Bader, der die fünf Kilometer in 37:15 Minuten lief.

26. Preußische Meile Potsdam 2018

Die Preußische Meile feierte bei ihrer 26. Auflage eine Rekordteilnahme in den Schülerläufen. Den Hauptlauf des Potsdamer Cityevents gewann Tom Thurley, der damit eine Lücke in seiner Erfolgsliste schloss. 

Der Läufer mit der Startnummer 1 kam als Letzter ins Ziel. Doch der Beifall war ihm sicher. Schließlich war Rigo Gebhardt zum 26. Mal bei der Preußischen Meile dabei, was neben dem Berliner nur noch Johannes Matthews gelang. Auch der Potsdamer hat bislang alle Rennen des Citylaufes mitgemacht – am vergangenen Freitag machte er hinter seinem 26. Start einen Haken. „Ganz so schnell wie die ersten Male geht es nicht mehr“, meinte der 56-Jährige nach dem Zieleinlauf, aber der erste Kilometer sei mit 3:45 Minuten erstaunlich flott gewesen.

 

Alles andere als öde
Ordentlich aufs Gas gedrückt hat auch das Spitzenduo des Hauptlaufes, das sich vom Startschuss an sofort absetzte. In 2:54 Minuten absolvierten Vorjahressieger Hannes Hähnel und Lokalmatador Tom Thurley den ersten Kilometer. „Doch das war für mich heute zu schnell, ich bin nicht ganz so gut in Form“, meinte Hähnel im Ziel, wo er diesmal Thurley zum Sieg gratulieren musste. Der Caputher vom Potsdamer Laufclub (PLC) zählt seit einigen Jahren zur regionalen Laufspitze, mehrmals gewann er den rbb-Lauf, vor wenigen Wochen war er Zweiter über den Halbmarathon beim Rennsteiglauf. Ein Sieg bei der Preußischen Meile fehlte noch. „Deswegen wurde es jetzt langsam mal Zeit, es ist ja schließlich auch der Lauf von meinem Verein“, freute er sich über den Triumph. Die Zeit von 23:46 Minuten über die 7,532 Kilometer war ihm dann auch nebensächlich.

Zum ersten Mal dabei war Thurleys Vereinskollegin Wibke Richter. Die 21-jährige belegte den dritten Platz in 28:44 Minuten. Erste wurde Julia Brugger (28:24) von der LG Region Landshut, die in Potsdam lebt und studiert. Für Wibke Richter lief das Rennen besser als erwartet: „Zuerst dachte ich, die vielen Runden könnten öde werden. Aber ich fand es dann doch schön, durch die Stadt zu laufen.“ Vorigen Oktober zog Wibke Richter für ihr Geoökologie-Studium aus Neubrandenburg nach Potsdam und fand schnell beim PLC eine neue sportliche Heimat.

 

Fast 2000 Schüler am Start
Für Marco Riege war die 26. Auflage der Preußischen Meile die Premiere als PLC-Chef. Er freute sich über einen neuen Schüler-Teilnehmerrekord, perfektes Wetter und viele Nachmeldungen. Optimistisch schaute er in die Zukunft: „So lange wir nicht aufhören müssen, wird es noch etliche Auflagen geben.“ Insgesamt nahmen dieses Jahr 1982 Läufer und Läuferinnen und 23 Schulen teil. Das Publikum verteilte sich während des Events nicht sonderlich, daher wurde es um das Brandenburger Tor, wo die Zieleinläufe zu sehen waren, recht voll. Die Aktiven hatten auf dem Rest der Strecke entlang der Hegelallee und Friedrich-Ebert-Straße weitestgehend ihre Ruhe, wurden dann aber auf den letzten 150 Metern unter tosendem Beifall von einem gut gelaunten Moderator empfangen.

Bereits beim Bambinilauf und den ersten Schülerläufen wurde es sehr laut am Streckenrand. Einige Eltern und Lehrer liefen noch ein paar Meter neben ihren Schützlingen, um diese zu motivieren. Schon die Läufe der Schüler sorgten für Spannung und angeregte Analysen von Eltern und Verwandten: „Kurz nach dem Start war sie noch im hinteren Drittel, aber später dann war sie im vorderen Drittel und konnte nochmal richtig was rausholen. Man muss immer ganz genau abwägen können, wie man die Sache angeht in so einem Feld“, war aus einer Gruppe Mittvierziger zu hören nach dem Lauf der Viertklässler über 1800 Meter.

 

Ein besonderer Lauf
Den Drei-Kilometer-Lauf der Neunt- bis Zwölftklässler konnte Hendrik Feige mit einer Zeit von 11:46 Minuten für sich entscheiden. Der Läufer vom OSC Potsdam trainiert erst seit kurzem wieder im Verein. Er habe sich zuletzt lieber auf die Schule konzentrieren wollen und daher ein Jahr pausiert, erzählte Feige. Bei seinem vorherigen Verein SC Potsdam trainierte er fünf- bis sechsmal die Woche, weswegen das Lernen etwas zu kurz kam. „Das mit der Schule wollte ich lange nicht wahrhaben, vor allem wenn die ersten Erfolge kommen – wie Medaillengewinne bei der Landesmeisterschaft. Dann bist du richtig motiviert“, erzählte er. Zunächst war der Plan, erst nach dem Schuljahr wieder die Laufschuhe zu schnüren, jedoch juckte es dem Zwölftklässler von der Peter-Joseph-Lenné-Schule so sehr in den Füßen, dass er vor zwei Monaten nicht anders konnte und bereits wieder anfing zu trainieren. Zum Rennen vom vergangenen Freitag sagte er ganz trocken: „War jut – hat richtig Spaß gemacht.“ Er war bereits das vierte Mal dabei. „Die Preußische Meile war für mich immer schon der größte Wettkampf in Potsdam. Schon als Kind, als ich meine Schwester angefeuert hatte, dachte ich mir: Wenn du hier mal startest, dann ist das schon ein großes Ding. Und dann ganz oben zu stehen, das ist echt was Besonderes.“ Bei den Mädchen gewann Malin Karlotta Müller vom Evangelischem Gymnasium Hermannswerder in in 13:24 Minuten.

Auch Potsdams Sozialbeigeordneter und SPD-Oberbürgermeisterkandidat Mike Schubert hält die Preußische Meile für etwas Besonderes. Bevor er diesmal selbst wieder an den Start ging, wünschte er den Teilnehmern alles Gute. Emotional und spannend ging es direkt im Anschluss dann auch weiter mit dem WM-Spiel Portugal gegen Spanien. An der großen Leinwand auf dem Luisenplatz konnte nach dem Lauf noch das eine oder andere nette Gespräch geführt werden. Es war gerade Halbzeit, als auf der anderen Seite des Brandenburger Tores Rigo Gebhardt ins Ziel lief.

15. ProPotsdam Schlösserlauf 2018 - Auf majestetischen Pfaden

In der Stadt der Schlösser und Gärten regierten am gestrigen Sonntag zum 15. Mal die Laufkönige.

 

Potsdam - Dichte Regenwolken klebten am gestrigen Morgen über dem Luftschiffhafen. Zur 15. Jubiläumsausgabe des Pro Potsdam Schlösserlaufs sollte es diesmal nicht so heiß werden wie in den vergangenen Jahren. Die Organisatoren des Stadtsportbundes, die den Lauf von Jahr zu Jahr immer perfekter inszenieren, scheinen inzwischen sogar einen guten Draht zu Petrus zu haben: Nach zuletzt tagelanger Hitzeplage bescherte der Nieselregen bestes Wetter für Läufer.

 Knapp 4200 reihten sich zum Start ein. „Das hört ja gar nicht mehr auf“, kommentierte der rbb-Moderator am Streckenrand, während die nicht enden wollende Läuferschar für den Halbmarathon über die Startlinie lief. Bereits vor Beginn der Veranstaltung gab es mehr Voranmeldungen als Teilnehmer im vergangenen Jahr. Und die kommen mittlerweile aus der ganzen Welt nach Potsdam. Insgesamt nahmen Läufer aus 19 Nationen teil. Den Startschuss gab, bevor er selbst über die zehn Kilometer mitlief, Pro-Potsdam- Chef Horst Müller-Zinsius. Dieser freute sich über die ehrenvolle Aufgabe und bedankte sich bei den rund 400 ehrenamtlichen Helfern, unter anderem den Mitgliedern des Potsdamer Laufclubs, die dabei mithalfen, die Startnummern auszuhändigen. Veranstaltungen dieser Größe bedürfen freiwilliger Mithilfe und es ist schön, dass man sich jedes Jahr aufs Neue wieder darauf verlassen könne, so Müller-Zinius.

 

Bier, Pasta und Kuchen am Rande der Laufstrecke
Ist der Startschuss gefallen und sind alle Läufer auf Sightseeing unter Wettkampfbedingungen geschickt, entlädt sich spürbar etwas Anspannung bei den Organisatoren: Alle weg, das wäre erst einmal geschafft. Das Publikum und der Familienanhang der Läufer verteilten sich über das Gelände des Luftschiffhafens. Manche gingen ins Bierzelt, andere versorgten sich mit Pasta und Kuchen. Wieder andere verschwanden in der Leichtathletikhalle, um auf der Sportmesse auf Schnäppchenjagd zu gehen. Hier herrschte eine besonders angenehme Atmosphäre, denn während draußen der Radiosender des rbb lautstark Charthits über die Lautsprecher spielte, war es in der Halle fast komplett still. Manch Besucher gönnte sich eine ganz besondere Entspannung und ließ sich von den – noch beschäftigungslosen Physiotherapeuten – massieren.

Draußen auf den Potsdamer Straßen im Antlitz von Schloss Babelsberg, Sanssouci und dem Neuen Palais ging es weniger entspannt zu. Vor allem an der Spitze der jeweiligen Rennen nicht. Und allzu lang konnten sich die Zuschauer dann tatsächlich nicht zurücklehnen, denn nach etwa einer halben Stunde kam schon wieder Bewegung ins Stadion und es galt, die Zieleinläufer des Zehn-Kilometer-Rennens zu bejubeln. Nach 32:22 Minuten kam Hannes Hähnel aus Frankfurt (Oder) als Erster ins Ziel gelaufen. Der 31-jährige Schiedsrichter vom 1. FC Frankfurt gewann bereits eine Woche zuvor das neunte Mal den Oderpokallauf und bestritt im April den Düsseldorf-Marathon, wo er sich den 13. Platz bei den Deutschen Meisterschaften holte. Bereits im vergangenen Jahr gewann Hähnel in Potsdam, allerdings eine Minute schneller. Nach ihm folgten Jim Pincini (35:58) und Alexander Jegerow (37:52).

 

1:17:28 Stunden für 22 Kilometer
Bei den Frauen siegte ebenfalls zum zweiten Mal in Folge die ehemalige Turbine-Spielerin Inka Wesly. Sie erreichte das Ziel in 40:51 Minuten. Den zweiten und dritten Platz belegten Ines Sobotta (41:18) und Corinna Wöstmann (43:25) vom Potsdamer Laufclub. Den Halbmarathon gewann Falko Zauber nach 1:17:28 Stunden vom LG Nord Berlin. Zauber arbeitet selbst als Personaltrainer in Berlin und ist der Sohn des früheren mehrfachen DDR-Meisters und Mittelstreckenläufers Lutz Zauber. Den zweiten Platz belegte der Pole Maciej Lucyk von Asics FrontRunner Poland (1:18:34). Dritter wurde Alexander Vargas Cervante (1:18:43) aus Costa Rica. Bei den Frauen schaffte es, nun zum inzwischen zum siebten Mal, Karsta Parsiegla als Erste ins Ziel. Die 55 Jahre alte Geologin vom SCC Berlin lief die Halbmarathondistanz in 1:31:40 Stunden. Danach kamen Ulrike Schweinzer (1:33:14) und Diana Heyder (1:33:32) von gotorun.

16. Potsdamer Frauenlauf 2018

Mehr als 400 Läufer- und Walkerinnen nahmen am vergangenen Sonntag beim 16. Potsdamer Frauenlauf teil. Bereits in den Wochen zuvor versuchte der Potsdamer Laufclub (PLC) auf seiner Veranstaltungswebsite unter dem Motto „Wo sind unsere Powerfrauen“ für genug Anmeldungen zuwerben, damit ein Teilnehmerrekord aufgestellt werden kann.

Das Trommeln hat sich gelohnt: Doppelt so viele Läuferinnen wie im vergangenen Jahr waren dabei. Als sich die Frauen für den Wettkampf im Volkspark Potsdam einfanden, knallte die Sonne bereits auf das Gelände. Glücklicherweise spendete das große Dach neben der Bolzwiese ausreichend Schatten. Darunter wurden die Startnummern ausgegeben und die älteren PLC-Semester verkauften Kaffee und Kuchen. Explizit wies der Veranstalter darauf hin, dass es in diesem Jahr doppelt so viel Kuchen gebe wie im vorherigen. Da der Lauf nur Sportlerinnen zulässt, verausgabten sich manche Ehemänner mit den Söhnen auf dem Fußballplatz, bevor sie am Streckenrand laut werden sollten.

 

Prominenter Gast in den Zuschauerreihen war Potsdams Sozialdezernent und OB-Kandidat Mike Schubert, der seine Frau und Tochter anfeuern wollte. Im Gespräch ließ er durchblicken, dass er selbst regelmäßig mit Laufschuhen unterwegs sei und zuletzt beim RBB-Drittelmarathon und dem Haveluferlauf teilgenommen habe. Bevor er allerdings fleißig am Streckenrand fotografierte, startete um zehn Uhr der 400 Meter lange Bambinilauf für die Jüngsten. Bereits dieses kurze Rennen wurde ausgiebig von den Eltern bejubelt und entfachte eine besonders herzliche Stimmung. Bevor es dann für die Großen an den Start gehen sollte, hatte sich der Potsdamer Laufclub noch ein gemeinsames Aufwärmprogramm überlegt. Das Teilnehmerfeld hüpfte bei lauter Chartmusik beim „Dancing Warmup“ einer Vortänzerin. Anfangs wurde noch darauf geachtet, die tanzenden Bewegungsabläufe richtig nachzuahmen, ehe das Aufwärmprogramm innerhalb kurzer Zeit zu einem euphorischem Rave entwickelte, in dem jeder einfach irgendwie ausgelassen tanzte.

Nachdem die Läuferinnen durch die sympathischen Lockerungsübungen bestens aufgewärmt waren, ging es  an den Start für die fünf und zehn Kilometer. Den Startschuss gab um 10:30 Uhr Sabine Merboth, Niederlassungsleiterin der AOK Nordost. Viele Frauenvereine beteiligten sich an dem Wettkampf wie beispielsweise Nachwuchsspielerinnen von Turbine Potsdam, eine Laufgruppe der SPD oder dem Fitnesskurs für junge Mütter „Fit dank Baby“. Letztere schoben tatsächlich auch während des Rennens ihre Kinderwagen vor sich her, aus welchen verdutzte Kinderköpfe schauten. Auf den fünf Kilometern siegte nach zwei Runden und 18:10 Minuten Vivien Steinhoff vom Potsdamer Laufclub. Den zweiten Platz belegte direkt im Anschluss die erst 13-jährige Josefine Unterberger (18:12) vom OSC Potsdam. Als wäre es nicht von besonderer Leistung, mit vier Jahren Unterschied so knapp hinter der Erstplatzierten ins Ziel zu laufen, fragte der Veranstaltungsmoderator die kleine Unterberger, warum es nicht für Platz eins gereicht hätte, was für allgemeine Belustigung, aber auch Fremdscham sorgte. Den dritten Platz belegte die 14 Jahre alte Lena Sonntag (20:28) vom SC Potsdam.

 

Auf den zehn Kilometern gewann Caroline Mattern vom OSC Berlin in einer starken Zeit von 36:17 Minuten. Vor dem Start zeigte sich die Berlinerin vorerst noch bescheiden: Sie habe in den vergangenen Tagen Rückenschmerzen gehabt und laufe jetzt einfach mal ohne große Erwartung an sich mit. Nach ihr folgten Viktoria Große (39:02) vom Polizei SV Berlin und Veronica Cacean (41:05) vom BRC Endspurt.

Am Rande gab Petra Hesse, die nun schon das 15. Mal mitlief, eine kurze geschichtliche Auskunft über die Veranstaltung, welche vor 15 Jahren noch an der Freundschaftsinsel stattfand und ursprünglich als Lauf für Mütter im kleinen Kreis initiiert wurde. Über die Entwicklung des Laufes freue sie sich sehr. Ebenso lobten Schirmherrin und ehemalige Profisportlerin Ulrike Bruns zusammen mit der stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden und Präsidentin des Leichtathletikverbandes, Barbara Richstein, die Organisation und das Engagement des Potsdamer Laufclubs. Besonders hob Richstein hervor, dass es ohne Breitensport auch kein Leistungssport geben könne und dieser deswegen sehr wichtig für die Stadt Potsdam sei, die aufgrund ihrer landschaftlichen Kulisse eine exzellente Ausgangslage sei, um Sport zu treiben. Nebenbei empfahl sie den Templiner See als eine gute Trainingsrunde. Auch den Bambinilauf lobte sie sehr mit der pauschalen Aussage nur so könne man die Kinder darauf aufmerksam machen, dass man sich bewegen und laufen kann. Auf die Frage an Ulrike Bruns, warum sie eigentlich Schirmherrin sei, erzählte diese vom traditionellen Frauenlauf in Oslo mit circa 50.000 Teilnehmerinnen, bei dem sogar die Eskimos mitlaufen. Inzwischen gibt es in Berlin mit dem Avon Frauenlauf Ende Mai auch in Deutschland exklusiv ein Lauf für Läuferinnen mit mehr als 10.000 Teilnehmerinnen. Ulrike Bruns meint, dass es jeder größere Stadt attraktiv macht, wenn es einen Frauenlauf gibt.

15. rbb-Drittelmarathon 2018

Eine verdächtige Stille lag am Sonntagmorgen in der Luft über der Havel. Um kurz vor Neun fanden sich die ersten Teilnehmer des 15. RBB-Drittelmarathons auf der, mit Luftballons geschmückten, Glienicker Brücke ein.

 

Bei noch etwas bewölktem Himmel und leichtem Nieselregen zeigte sich die historische Eventlocation von ihrer bescheidenen Seite. Die frühen Läufervögel tranken noch ein paar Kaffee am Wasser und hielten dabei noch das eine oder andere entspannte Pläuschchen, bevor es sich langsam füllte. Mit dem Eintreffen des Läufervolkes tat sich auch etwas am Himmel und die Wolken wichen einer knallenden Sonne. Die schnell wachsende Menschenmasse verteilte sich links und rechts von der Brücke auf die Wiesen. Während die einen sich schon dehnten und aufwärmten, lagen andere genüsslich im Gras und sonnten sich oder sahen hinaus auf das schimmernde Wasser. Insgesamt meldeten sich, ähnlich wie in den vorherigen Jahren, 2300 Teilnehmer an.

 Besonders über das Wetter freute sich RBB-Moderator Andreas Ulrich, der sich noch gut daran erinnern konnte wie vor ein paar Jahren eine Sturmfront die Werbebanner von der Brücke wehte. Neben dem üblichen Wetter-Geplänkel wies Ulrich nochmal darauf hin, dass der RBB-Drittelmarathon Bestandteil der „AOK läuft! Potsdam-Serie ist. Weitere Wettkämpfe des neuen Lauf-Cups sind der Schlösserlauf am 3. Juni und der Intersport Olympia Lauf Potsdam am 7. Oktober. Die AOK Nordost war ebenfalls als Partner des Drittelmarathons mit dem AOK-Laufkub vor Ort. Im Folgenden führte Ulrich aus, was das Besondere an der Strecke des RBB-Laufs sei und bezeichnete das Rennen als ein schönes Sightseeing. Vielleicht laufe man ja auch Günther Jauch über den Weg, der manchmal in der Berliner Vorstadt beim Joggen zu sehen sei.

 

Den Startschuss sollte dieses Jahr der ehemalige Bobsportler Kevin Kuske geben. Kuske beendete dieses Jahr im Februar seine 20-jährige Karriere mit einer Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea und gilt als Potsdamer Lokalmatador. Nachdem er den Läufern das Startsignal gegeben hätte, würde er auch selber losrennen, allerdings nicht bis ins Ziel laufen. Zwar sei Kuske, zumindest auf den ersten Metern, bei seinen Sprints im Training schneller als Usain Boldt gewesen, aber für Ausdauerläufe ist der Olympiagewinner dann doch laut eigener Aussage „zu kompakt“.

Kurz vor dem Start lobte RBB-Sportmoderator Dietmar Talge noch einmal die ausgelassene Stimmung vor Ort: „Sie sprechen miteinander, sie tauschen sich aus, ich glaube, dass hier dieser überanstrengte Ehrgeiz bei den Teilnehmern nicht unbedingt dabei ist“. Hier gehe es einfach mal darum, bei schönem Wetter die Stadt zu genießen und auf die innere Uhr zu achten. Damals vor 15 Jahren, wurde der Drittelmarathon zur Gründung des RBB das erste Mal veranstaltet. Es ging darum, Berliner und Potsdamer auf den neuen Sender aufmerksam zu machen und nicht darum, einen leistungsorientierten Wettkampf zu kreieren.

Nachdem Kevin Kuske dann um zehn Uhr den Startschuss gab, spurteten die 2300 Teilnehmer die Berliner Straße herunter. Dabei angefeuert wurden sie von den Potsdam-Panthers-Cheerleadern, die am Streckenrand posierten und jubelten. Nach rund 45 Minuten kam das nun inzwischen vierte Mal in Folge Tom Thurley als Erster ins Ziel gelaufen. Ohne wirkliche Anstrengung im Gesicht stellte er sich prompt den Moderatoren und Kameramännern des RBB. Nach einer schwierigen Trainingswoche und immer noch etwas schweren Beinen lief Thurley den Drittelmarathon eine Minute langsamer als im Vorjahr, wo er mit einer Zeit von 43:57 Minuten einen Streckenrekord aufstellte. Das es dieses Jahr dafür nicht reichte, kann allerdings auch daran liegen, dass die Strecke in dieser Auflage geändert wurde. Erschöpft in der prallen Sonne stehend, musste der Sportler vom Potsdamer Laufclub sich dann doch erstmal kurz hinsetzen und die Moderatoren mit ihren Fragen warten lassen. „Lasst den jungen Mann doch mal mit eurer Fragerei in Ruhe“, rief ein älterer Mann vom Streckenrand. Nach Thurley kam, ebenfalls vom Potsdamer Laufclub, Chris Heinicke (50:33) ins Ziel. Den dritten Platz belegte Christoph Descher (51:02) vom TLV Rangsdorf. Bei den Frauen schaffte es Viktoria Brandt von JKRunning in 52:31 als Erste ins Ziel. Es folgten Wibke Richter (54:42) vom Potsdamer Laufclub und gotoruns Laura Opt-Eynde (55:06), die erst vergangenes Wochenende beim Spreewaldmarathon zur Laufkönigin gekürt wurde.

 

Für besondere Unterhaltung sorgte während der Siegerehrung eine Laufgruppe aus Dublin, die jedes Jahr gemeinsam einen Lauf im Ausland bestreiten und das Event „absolutely wonderful“ und „so beautiful“ nannten, bevor sie lautstark feiernd von der Bühne gingen und in der Menge abtauchten. Ebenso sorgten die Potsdam-Panthers nochmals mit einer Cheerleading-Einlage für Staunen. Als die jungen Mädchen durch die Luft wirbelten, blieb bei so manchen Zuschauern der Mund offen stehen.

21. Silvesterlauf Potsdam 2017

Der Potsdamer Jahresabschlusslauf stellt neue Rekorde auf. Mit ihren Verkleidungen sorgen die Teilnehmer für Akzente inmitten einer grau-trüben Szenerie. Mit dabei waren unter anderem Star-Wars-Figuren und eine Braut, der ihr Kleid auch 30 Jahre nach der Hochzeit noch perfekt passt.

Er hat sich längst zu einem Kracher am Vormittag des 31. Dezember entwickelt – der Silvesterlauf des Potsdamer Laufclubs. Zum sportlichen Jahresausklang 2017 gingen im Luftschiffhafen und am Havelufer so viele Teilnehmer auf die Strecke wie noch nie. Bei der 21. Auflage der Veranstaltung waren es 41 Starter im Schnupper-Rennen über rund 1,5 Kilometer und 388 Aktive absolvierten den etwa 7,5 Kilometer langen Hauptlauf – schon 311 Voranmeldungen gab es, was ebenfalls einen neuen Rekord bedeutete. 

Ein perfekter Abschluss des PLC-Jubiläumsjahres, wie Geschäftsführerin Katje Schmidt meinte. Kurz nachdem die Läufer das Startsignal in Form einer gezündeten Silvesterrakete bekommen hatten, erklärte sie: „Dieser große Zuspruch ist ein tolles Feedback aus der Bevölkerung. Es zeigt, dass unser primärer Ansatz als Club – gemeinsam beim Laufen Spaß zu haben – super angenommen wird.“

"Das Highlight des Jahres"

Und selbst schlechtes Wetter kann diese Freude nicht ausbremsen. Der Silvesterlauf am Sonntag boomte trotz dauerhaften Nieselregens. Doch das trübe Grau der Umgebung fiel fast gar nicht auf, weil die Teilnehmer für Farbakzente mit verrückten Kostümen sorgten. Super Mario und Luigi waren zum Beispiel mit dabei, ein Einhorn, die Zahnfee und eine Pyjama-Truppe ebenfalls. Die Preise für die besten Verkleidungen räumten allerdings andere ab. Einerseits Uwe und Robert Zierold sowie Bernd Betzien. Das Trio schlüpfte in die Anzüge der Sturmtruppler aus der Star-Wars-Filmsaga und marschierte nebeneinander über die Ziellinie im Stadion Luftschiffhafen. „Für uns ist der Silvesterlauf das Highlight des Jahres“, sagte Betzien, der wie die beiden Zierolds langjähriges PLC-Mitglied ist. Traditionell lassen sich die Drei gemeinsam einfallen, welche Rollen sie für das Event „spielen“. Etwa zwei Monate im Voraus werden dafür die Köpfe zusammengesteckt, erklärte Uwe Zierold. „Es macht einfach Spaß, für einen Lauf etwas Originelles zu machen.“

Auch Kathrin und Rainer Palm gehören zu den kreativen Dauergästen des PLC-Silvesterlaufes. Unter anderem als Cowboy und Indianer rannten sie schon mit, dito als Krankenschwester und Patient. 2017 wurden beide mit ihrem Outfit nun ganz persönlich. Im 30. Ehejahr legten sie die Strecke als Brautpaar zurück und sicherten sich damit den Kostüm-Sieg. Kathrin trug ihr Hochzeitskleid von damals, wirkte darin jung und frisch wie eh und je. Der feine Zwirn von Rainer war derweil kein Originalrelikt. „Inzwischen ist der Anzug ein bisschen eng geworden“, sagte er schmunzelnd. Zur Feier der Perlenhochzeit konnten die Palms, die aus sportlicher Sicht beim LWV Potsdam/Nuthetal ihr Zuhause haben, sogar während des Silvesterlaufes am Sonntag nochmal anstoßen, denn beim Zwischenverpflegungsstand wurde üblicherweise Sekt gereicht.

Siege für Triathleten

Keinen gemütlichen Unterwegsstopp legten die leistungsorientierten Aktiven ein. Gerne nutzt der eine oder andere Potsdamer Top-Sportler den Silvesterlauf als letzte intensive Trainingseinheit des Jahres. 2017 waren etwa Fussball-Olympia-Siegerin Tabea Kemme sowie die Weltklasse-Fünfkämpfer Patrick und Marvin Dogue mit von der Partie. Den Sieg bei den Damen verbuchte die amtierende  Triathlon-Sprint-Europameisterin Laura Lindemann. Und in der männlichen Konkurrenz setzte sich Triathlet Lars Pfeifer, EM-Neunter, ganz knapp gegen Marathon-Ass Stefan Hendtke durch – sie lieferten einen packenden Endspurt beim Jahresendspurt und nahmen Schwung mit in 2018.

Für dieses neue Jahr wünschen sich gewiss nicht nur solch Spitzenathleten viel Gesundheit, persönlichen Erfolg und Spaß. Sondern die vielen anderen Silvesterlaufteilnehmer ebenso. Wie beispielsweise das Paar Kathrin und Rainer Palm, das ins nächste gemeinsame Ehe-Jahrzehnt geht – mit der Liebe zueinander. Sowie mit der gemeinsamen Liebe zum Laufen, gerne auch im Kostüm.

2. Intersport-Olympia-Lauf Potsdam 2017

Für einen frühen, herbstlichen Sonntagmorgen war am vergangenen Sonntag (15. Oktober) die Potsdamer City reichlich in Bewegung. Schon kurz nachdem die ersten Cafés in der Innenstadt geöffnet hatten, saßen dort erkennbar sportliche Frühaufsteher und dopten sich mit Kaffee und Croissants. Ihr Ziel: der Intersport Olympialauf, der zum zweiten Mal in Potsdam ausgetragen wurde, während sein Berliner Pendant im vergangenen Juni bereits zum fünften Mal stattgefunden hatte.


Knapp 300 Läufer machten die morgendliche City zu ihrem Fitnesstudio. Fünf oder zehn Kilometer konnten sie laufen –eine Runde führte vorbei am Brandenburger und Nauener Tor, über den Bassinplatz, streifte die Freundschaftsinsel und endete wieder auf der Brandenburger Straße vor der Intersport-Olympia-Filiale. Deren Geschäftsführer Sascha Düring erklärte kurz vor dem Start, dass sich der Lauf an treue und laufbegeisterten Kunden richte und außerdem einem guten Zweck dient. Von den Startgeldern wurde jeweils ein Euro an die deutsche Parkinson Hilfe gespendet. Insgesamt kamen 2500 Euro zusammen, um den Verein zu unterstützen. Mit dem Geld sollen die Entwicklung alternativer Behandlungsmethoden unterstützt sowie Therapieplätze und Kampagnen zur Aufklärung über das Krankheitsbild finanziert werden.

 

Als kurz nach Zehn der Startschuss fiel, sich die Läufer gut gelaunt auf die Strecke machten und bis zur Karstadt-Filiale vom Maskottchen der Füchse Berlin begleitet worden, war die Brandenburger Straße um diese Uhrzeit noch wie leergefegt. Lediglich ein altes Rentnerpaar applaudierte den vorbeikommenden Läufern sitzend von einem Café aus zu. Gleich als ersten Läufer sahen das Paar Markus Cyranek vorbeieilen, der einen Start-Ziel-Sieg über die zehn Kilometer hinlegte. Der Potsdamer, der für den FC Deutsche Post läuft, gewann in 36:17 Minuten gefolgt von Björn Schwarz (Potsdamer Laufclub) in 36:53 und Timo Kranzusch (Run Pack Berlin) mit einer Zeit von 38:30. Bei den Damen schaffte es Sophie Lacher auf den ersten Platz mit 46:20 Minuten. Danach folgten Diana Sablinski in 46:30, sowie Katharina Bresler in 49:16. Auf der Strecke über fünf Kilometer siegte Jens Killat (Potsdamer Laufclub) mit einer Zeit von 17:30. Die schnellste war Frau Louisa Kliche (SC Potsdam) mit 20:55.
„So ein Lauf nehme man eben mal als ein gutes Training mit“, meinte Stefan Peters im Ziel. „Die Strecke war in Ordnung zu laufen, natürlich nichts Besonderes für jemanden der hier wohnt, da kennt man das ja eh alles. Ist eben ein Lauf aus Spaß an der Freude“, meinte der Potsdamer, bevor er das Feld räumte für die Touristen, die zunehmend im Laufe des Vormittags die Brandenburger Straße bevölkerten.

10. Parforceheide Crosslauf 2017

Am Sonntag fand die zehnte Auflage des Parfoceheide Crosslaufs mit Start und Ziel auf dem Sportplatz des RSV Eintracht 1949 statt. Der Lauf war der Zehnte im AOK Mittelmarkcup und das Cupfinale für die SchülerInnen.

Die Sonne strahlte und brachte den Läufern spätsommerliche Temperaturen. Dadurch motiviert liefen 240 Läufer im Alter von 4 bis 78 Jahren die diesmal etwas anspruchsvolleren Strecken im Wald. Die zusätzlichen Hindernisse wurden gut bewältigt und es gab dennoch starke Siegerzeiten. Die Leichtathleten freuen sich über die gelungene Veranstaltung und bedanken sich bei allen, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.

 

Nach dem Sturm vor zehn Tagen war es gar nicht sicher, ob der Lauf auf der gewohnten Strecke in der Parforceheide stattfinden konnte. Es gab im Wald einige umgestürzte Bäume und Äste, die für die Läufer eine Gefahr werden konnten. Zudem musste man die Wettervorhersage beobachten, denn erneuter auffrischender Wind hätte im Wald die Läufer gefährden können. Die Wettervorhersage und die letzte Streckenbesichtigung am Samstag gaben schließlich die Gewissheit, dass die Strecke für die Läufer sicher ist. Ein großer Dank gilt dem Hauptverantwortlichen Kai-Uwe Bork, der an mehreren Tagen mit der Motorsäge Hindernisse beseitigte.

Über 10 km zeigten zwei Männer, dass die Strecke gut zu laufen war. Louis Hellmuth aus Berlin und Christoph Descher aus Rangsdorf absolvierten die Strecke in hervorragenden 35 Minuten, Fahrradbegleiter Marius musste sich bei den Hindernissen beeilen, um mitzukommen. Schnellste Frauen waren Ulrike Hain und Sidney Wagner aus Berlin. Leandra Lorenz vom RSV Eintracht konnte über 5 km in 19 Minuten alle Männer hinter sich lassen, es folgten die Jugendlichen Lance Franke vom PLC und Methawi Mebratom (OSC Potsdam) sowie die schnellste Frau Damaris Gericke vom PLC. Im Bambinilauf waren Vincent Hess. Jesko Schollbach, Greta Jodl und Alea Hartelt sehr schnell unterwegs. Über 3 km siegte Hannah Schleicher vor Melina Dehmel, Amely Leikert und der achtjährigen Finja König (alle RSV Eintracht). Schnellster Schüler war Florian Kuphal vom OSC Potsdam vor seinen Klubkameraden Ben Hohendorf und Thies Hägele. Die Ergebnisse gibt es auf www.sachselauf.de, dort kann man sich auch seine Urkunde zum Ausdrucken herunterladen.

Florian Kuphal konnte überlegen die Schülerwertung beim AOK Mittelmarkcup für sich entscheiden. Hinter ihm folgen Philip Cierpinski vom VfL Brandenburg, Nico Brockmeyer vom RSV, Jannis Ambos, Ben Hohendorf, Jan-Hauke Longwitz und Helge Kolinko. Bei den Schülerinnen waren jüngere Läuferinnen erfolgreich, die drei ersten Plätze belegen Schülerinnen unter 12 Jahren. Es siegte hier Tara Griebert vom PSV Berlin vor Ewa Faivre aus Potsdam und Loriann Heinze aus Borkheide. Dahinter folgen Maja Martens und Finja König vom RSV, Fiona Faivre, Liv Ohlsen und Hannah-Marie Weigand. Alle LäuferInnen, die mindestens fünf Läufe absolviert hatten, erhielten einen kleinen Erinnerungspokal und Familientickets für ein Spiel der Füchse Berlin, das vom Gesundheitspartner, der AOK Nordost zur Verfügung gestellt wurde.

 

Das Finale im AOK Mittelmarkcup für die Jugendlichen und Erwachsenen findet am 5. November beim Teltowkanal Halbmarathon statt. In den meisten Altersklassen ist die Entscheidung für den Gesamtsieg schon gefallen, aber um die Plätze auf dem Treppchen wird noch beim letzten Lauf gekämpft werden. Die 7 km sind die Wertungsstrecke für die Laufserie. Interessenten sollten sich möglichst schnell anmelden, denn in den letzten Jahren wurde das Teilnehmerlimit immer schon vor dem Lauf erreicht. Anmeldung ist möglich unter www.davengo.com , die Informationen sind auf www.vgs-kiebitz.de zu finden. Informationen zum AOK Mittelmarkcup gibt es wie gewohnt auf www.mittelmarkcup.de, dort wird bald auch der aktuelle Zwischenstand zu finden sein.

 

 

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