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Wirbelsäule

Eine typische Begleiterscheinung des Laufsports sind Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule. Dies kommt dadurch zu Stande, dass eine große Vielzahl an Läufern eine, im Verhältnis zur gut ausgebildeten Rückenmuskulatur, eine eher unterentwickelte Bauchmuskulatur haben, wodurch die Wirbelsäule nicht ausreichend gestützt wird.

Wichtig zu wissen ist, dass bei normalem Gehen, die relevanten Muskelgruppen mit der doppelten Kraft des Körpergewichts beansprucht werden. Während des Laufens sind diese Kräfte noch einmal um einiges höher. Daher muss die Muskulatur dazu in der Lage sein, das zum Boden beschleunigte Körpergewicht abzufangen. Grade für die Wirbelsäule bedeutet dies in ihrer stützenden Funktion eine hoher Beanspruchung. Deswegen ist es ratsam, die Bauch- und Rückenmuskulatur ausreichend durch gezieltes Training zu kräftigen und Überlastungserscheinungen vorzubeugen. Es sollte zum Standardprogramm gehören mehrmals die Woche Kräftigungsübungen und Stretching für die meist vernachlässigten Partien durchzuführen. Vor allem muss die tiefliegende, wirbelsäulennahe Muskulatur erreicht werden, denn diese ist hauptsächlich für die Stabilisation verantwortlich. Die oberflächlich liegenden Muskelgruppen führen die Körperbewegungen durch.

Empfehlenswert ist es zwei bis dreimal pro Woche jeweilige Übungen 10 bis 20 Minuten durchzuführen und im Anschluss einen kurzen Lockerungslauf zu absolvieren.

Wenn schon bereits ein Bandscheibenproblem vorhanden ist, sollte das Training nach fachkundiger Anleitung getätigt und eher ein weicher Untergrund gewählt werden.

 

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